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Brasilien: Inflation verlangsamt sich weiter
10.11.16 09:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Statistikbehörde IBGE hat gestern die Daten zur Preisentwicklung in Brasilien im zurückliegenden Oktober vorgelegt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Mit 7,9% in der Jahresrechnung hätten die allgemeinen Preissteigerungen auf Höhe der allgemeinen Markterwartung gelegen. Mit einer Verlangsamung nach einer Inflation von 8,5% im September habe sich der disinflationäre Trend damit auch im Berichtsmonat fortgesetzt. Viele Marktteilnehmer würden mit Blick auf die gegenwärtige Preisentwicklung einen schnelleren Zinssenkungszyklus der Zentralbank von Brasilien erwarten. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Währungshüter den Schlüsselzins auf der am 30. November anstehenden Sitzung um 50 BP auf 13,50% zurücknehmen würden. Danach würden die Analysten weitere Zinssenkungen bis auf 11,00% per Ende 2017 unterstellen.
Die brasilianische Volkswirtschaft finde indes schwer in den Tritt zurück. Vor allem die Anspannungen am heimischen Arbeitsmarkt würden derzeit die Konsumneigung der brasilianischen Verbraucher belasten. Das spüre auch der dortige Einzelhandel. Insofern würden die Analysten für die heute zur Veröffentlichung anstehenden September-Daten zu den Umsätzen im landesweiten Einzelhandel mit einer Abschwächung rechnen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat werde nach einem Rückgang um 5,5% im August jetzt mehrheitlich ein Minus von 5,8% erwartet. (10.11.2016/alc/a/a)
Mit 7,9% in der Jahresrechnung hätten die allgemeinen Preissteigerungen auf Höhe der allgemeinen Markterwartung gelegen. Mit einer Verlangsamung nach einer Inflation von 8,5% im September habe sich der disinflationäre Trend damit auch im Berichtsmonat fortgesetzt. Viele Marktteilnehmer würden mit Blick auf die gegenwärtige Preisentwicklung einen schnelleren Zinssenkungszyklus der Zentralbank von Brasilien erwarten. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Währungshüter den Schlüsselzins auf der am 30. November anstehenden Sitzung um 50 BP auf 13,50% zurücknehmen würden. Danach würden die Analysten weitere Zinssenkungen bis auf 11,00% per Ende 2017 unterstellen.
Die brasilianische Volkswirtschaft finde indes schwer in den Tritt zurück. Vor allem die Anspannungen am heimischen Arbeitsmarkt würden derzeit die Konsumneigung der brasilianischen Verbraucher belasten. Das spüre auch der dortige Einzelhandel. Insofern würden die Analysten für die heute zur Veröffentlichung anstehenden September-Daten zu den Umsätzen im landesweiten Einzelhandel mit einer Abschwächung rechnen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat werde nach einem Rückgang um 5,5% im August jetzt mehrheitlich ein Minus von 5,8% erwartet. (10.11.2016/alc/a/a)
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