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Brasilien: Geringere Inflation erwartet
08.04.16 11:41
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die brasilianische Statistikbehörde Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) wird heute die monatlichen Inflationsdaten (IPCA) für den März 2016 veröffentlichen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Nachdem die Preissteigerungen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat noch bei 10,4% gelegen hätten, würden die Analysten jetzt mit einem leichten Rückgang der Jahresrate auf 9,4% rechnen. Der Grund dafür seien die jüngsten Preisnachlässe bei den Stromtarifen, niedrigere Flugkosten sowie der auslaufende Effekt der jährlichen Anpassungen der Gebühren für Bildung. Geprägt werde die Inflationsentwicklung in diesem Monat vermutlich aber vor allem durch einen günstigen Basiseffekt gegenüber den zum Jahresbeginn 2015 deutlich gestiegenen Stromausgaben, obwohl diese zwischen März und Februar dieses Jahres abermals um 22% nach oben geschossen seien.
Infolge des schwachen Konjunkturverlaufs - die Analysten würden im laufendenden Jahr von einem BIP-Rückgang um 3,3% bei einer Inflation von 7% ausgehen - werde die Notenbank ihren Leitzins in den kommenden Monaten voraussichtlich unverändert belassen. Deshalb würden die Analysten per Ende 2016 den Schlüsselzins bei 14,25% erwarten. Mit Rücknahmen des Satzes um insgesamt 350 Basispunkte würden die Analysten hingegen erst im kommenden Jahr rechnen. (08.04.2016/alc/a/a)
Nachdem die Preissteigerungen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat noch bei 10,4% gelegen hätten, würden die Analysten jetzt mit einem leichten Rückgang der Jahresrate auf 9,4% rechnen. Der Grund dafür seien die jüngsten Preisnachlässe bei den Stromtarifen, niedrigere Flugkosten sowie der auslaufende Effekt der jährlichen Anpassungen der Gebühren für Bildung. Geprägt werde die Inflationsentwicklung in diesem Monat vermutlich aber vor allem durch einen günstigen Basiseffekt gegenüber den zum Jahresbeginn 2015 deutlich gestiegenen Stromausgaben, obwohl diese zwischen März und Februar dieses Jahres abermals um 22% nach oben geschossen seien.
Infolge des schwachen Konjunkturverlaufs - die Analysten würden im laufendenden Jahr von einem BIP-Rückgang um 3,3% bei einer Inflation von 7% ausgehen - werde die Notenbank ihren Leitzins in den kommenden Monaten voraussichtlich unverändert belassen. Deshalb würden die Analysten per Ende 2016 den Schlüsselzins bei 14,25% erwarten. Mit Rücknahmen des Satzes um insgesamt 350 Basispunkte würden die Analysten hingegen erst im kommenden Jahr rechnen. (08.04.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


