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Bond-Rallye könnte endgültig ihrem Ende zugehen
04.10.19 14:00
BlueBay Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Wir sehen eine deutliche Chance auf eine gravierende Veränderung der weltweiten politischen Landschaft mit starken Auswirkungen auf die Finanzmärkte, so Mark Dowding, Partner und Chief Investment Officer von BlueBay Asset Management.
In Deutschland würden es die Experten für möglich halten, dass der nächste Kanzler nach Angela Merkel von den Grünen gestellt werde. Das würde zu höheren fiskalpolitischen Ausgaben führen, gleichzeitig mit dem Programm des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der gute Chancen auf eine zweite Amtszeit besitze.
In den USA würden die Experten die Wahrscheinlichkeit eines demokratischen US-Präsidenten bei 50 Prozent sehen, mit Elizabeth Warren als Herausforderin. Eine US-Präsidentin Warren würde die Steuern für Vermögende erhöhen und die Pharmabranche regulieren. Insgesamt werde eine Warren-Präsidentschaft als negativ für US-Aktien angesehen, was bereits heute auf die Kursaussichten im S&P 500 drücken könnte.
Schließlich würden die Experten auch in Großbritannien bei sehr wahrscheinlichen Neuwahlen, die damit einen No-Deal-Brexit abwenden würden, die Labour-Partei vorne sehen. Damit würde in wenigen Jahren das Pendel von den populistischen Parteien ins genaue Gegenteil ausschlagen. Rekordniedrige Zinsen würden bedeuten, dass die Staatsausgaben erhöht werden könnten, ohne sich über Schuldenniveau und Zinslast Gedanken machen zu müssen. Das sei eine Gelegenheit, die nur einmal in einer Generation vorkomme, und die sich links-gerichtete Parteien nicht entgehen lassen würden. Keiner wisse, wann es soweit sei, aber das könnte der Grund sein, warum die Bond-Rallye in absehbarer Zeit vorbei sei. Zuerst könnte dies in Großbritannien der Fall sein. (04.10.2019/alc/a/a)
In Deutschland würden es die Experten für möglich halten, dass der nächste Kanzler nach Angela Merkel von den Grünen gestellt werde. Das würde zu höheren fiskalpolitischen Ausgaben führen, gleichzeitig mit dem Programm des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der gute Chancen auf eine zweite Amtszeit besitze.
In den USA würden die Experten die Wahrscheinlichkeit eines demokratischen US-Präsidenten bei 50 Prozent sehen, mit Elizabeth Warren als Herausforderin. Eine US-Präsidentin Warren würde die Steuern für Vermögende erhöhen und die Pharmabranche regulieren. Insgesamt werde eine Warren-Präsidentschaft als negativ für US-Aktien angesehen, was bereits heute auf die Kursaussichten im S&P 500 drücken könnte.
Schließlich würden die Experten auch in Großbritannien bei sehr wahrscheinlichen Neuwahlen, die damit einen No-Deal-Brexit abwenden würden, die Labour-Partei vorne sehen. Damit würde in wenigen Jahren das Pendel von den populistischen Parteien ins genaue Gegenteil ausschlagen. Rekordniedrige Zinsen würden bedeuten, dass die Staatsausgaben erhöht werden könnten, ohne sich über Schuldenniveau und Zinslast Gedanken machen zu müssen. Das sei eine Gelegenheit, die nur einmal in einer Generation vorkomme, und die sich links-gerichtete Parteien nicht entgehen lassen würden. Keiner wisse, wann es soweit sei, aber das könnte der Grund sein, warum die Bond-Rallye in absehbarer Zeit vorbei sei. Zuerst könnte dies in Großbritannien der Fall sein. (04.10.2019/alc/a/a)


