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BoJ dürfte Verbrauchsdaten weiter auswerten
25.06.24 10:58
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - In Japan werden diese Woche eine Reihe von Daten veröffentlicht, die von den Märkten im Vorfeld der geldpolitischen Sitzung der BoJ im Juli genau beobachtet werden dürften, so die Analysten von Postbank Research.
Die Einzelhandelsumsätze für Mai würden nach Konsensschätzungen voraussichtlich um 2,3% ggü. Vorjahr wachsen (April: +2,4%). Die Tokioter Kern-Verbraucherpreisinflation (ohne frische Lebensmittel) dürfte sich im Juni auf 2,1% beschleunigen, nach 1,9% im Mai. Auch der PPI für Dienstleistungen dürfte erhöht bleiben. Die Arbeitslosenquote dürfte im Mai voraussichtlich unverändert bei 2,6% bleiben, da der Arbeitsmarkt weiterhin angespannt sei.
Die Industrieproduktion dürfte im Mai um 2,0% wachsen, gegenüber einem Rückgang um 0,9% im April. Darauf habe die Verbesserung des Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe bereits im Mai zum ersten Mal seit einem Jahr hingedeutet. Die Wohnungsbaubeginne dürften jedoch im Mai um 5,5% ggü. Vorjahr zurückgegangen sein, nachdem sie im April noch eine beeindruckende Wachstumsrate von 13,9% verzeichnet hätten.
Fazit: Die BoJ dürfte vor der geldpolitischen Sitzung im kommenden Monat die Verbrauchsdaten weiter auswerten. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juli sei - nach wie vor - gering, da sich Japan noch in einem relativ frühen Erholungsstadium befinde. (Ausgabe vom 24.06.2024) (25.06.2024/alc/a/a)
Die Einzelhandelsumsätze für Mai würden nach Konsensschätzungen voraussichtlich um 2,3% ggü. Vorjahr wachsen (April: +2,4%). Die Tokioter Kern-Verbraucherpreisinflation (ohne frische Lebensmittel) dürfte sich im Juni auf 2,1% beschleunigen, nach 1,9% im Mai. Auch der PPI für Dienstleistungen dürfte erhöht bleiben. Die Arbeitslosenquote dürfte im Mai voraussichtlich unverändert bei 2,6% bleiben, da der Arbeitsmarkt weiterhin angespannt sei.
Die Industrieproduktion dürfte im Mai um 2,0% wachsen, gegenüber einem Rückgang um 0,9% im April. Darauf habe die Verbesserung des Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe bereits im Mai zum ersten Mal seit einem Jahr hingedeutet. Die Wohnungsbaubeginne dürften jedoch im Mai um 5,5% ggü. Vorjahr zurückgegangen sein, nachdem sie im April noch eine beeindruckende Wachstumsrate von 13,9% verzeichnet hätten.
Fazit: Die BoJ dürfte vor der geldpolitischen Sitzung im kommenden Monat die Verbrauchsdaten weiter auswerten. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juli sei - nach wie vor - gering, da sich Japan noch in einem relativ frühen Erholungsstadium befinde. (Ausgabe vom 24.06.2024) (25.06.2024/alc/a/a)


