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BoJ: Zinsentscheidung und makroökonomische Daten
10.06.24 17:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Japan wird am Montag revidierte BIP-Zahlen für Q1 veröffentlichen, so die Analysten von Postbank Research.
Die endgültigen Zahlen würden wahrscheinlich besser ausfallen als der Rückgang um 2%, der aus den vorläufigen Schätzungen hervorgehe: Die in der letzten Woche gemeldeten Unternehmensinvestitionen hätten ein ordentliches Wachstum signalisiert, während die vorläufigen Zahlen einen Rückgang gezeigt hätten. Die Handelsbilanz für April werde wahrscheinlich wieder ins Defizit fallen, was zu einem niedrigeren Leistungsbilanzsaldo führen dürfte, da der schwache JPY die Importe in die Höhe getrieben habe.
Der Tertiärindex, ein Indikator für den inländischen Dienstleistungssektor, werde im April voraussichtlich ein positives Wachstum von 0,3% ggü. Vormonat aufweisen, im Vergleich zu -2,4% im März. Die endgültige Industrieproduktion für April werde wahrscheinlich den in den Flash-Schätzungen gemeldeten Rückgang widerspiegeln, da die Produktion bei den Automobilherstellern aufgrund von Problemen bei Sicherheitstests weiterhin pausiere. Am Freitag werde die BoJ die Zinssätze vermutlich unverändert lassen, da sie auf weitere Signale für einen stärkeren Binnenkonsum bei steigenden Löhnen warten dürfte.
Fazit: Die BoJ werde wahrscheinlich auf Anzeichen für eine stärkere Binnennachfrage warten, bevor sie die Zinsen erhöhe. (10.06.2024/alc/a/a)
Die endgültigen Zahlen würden wahrscheinlich besser ausfallen als der Rückgang um 2%, der aus den vorläufigen Schätzungen hervorgehe: Die in der letzten Woche gemeldeten Unternehmensinvestitionen hätten ein ordentliches Wachstum signalisiert, während die vorläufigen Zahlen einen Rückgang gezeigt hätten. Die Handelsbilanz für April werde wahrscheinlich wieder ins Defizit fallen, was zu einem niedrigeren Leistungsbilanzsaldo führen dürfte, da der schwache JPY die Importe in die Höhe getrieben habe.
Der Tertiärindex, ein Indikator für den inländischen Dienstleistungssektor, werde im April voraussichtlich ein positives Wachstum von 0,3% ggü. Vormonat aufweisen, im Vergleich zu -2,4% im März. Die endgültige Industrieproduktion für April werde wahrscheinlich den in den Flash-Schätzungen gemeldeten Rückgang widerspiegeln, da die Produktion bei den Automobilherstellern aufgrund von Problemen bei Sicherheitstests weiterhin pausiere. Am Freitag werde die BoJ die Zinssätze vermutlich unverändert lassen, da sie auf weitere Signale für einen stärkeren Binnenkonsum bei steigenden Löhnen warten dürfte.
Fazit: Die BoJ werde wahrscheinlich auf Anzeichen für eine stärkere Binnennachfrage warten, bevor sie die Zinsen erhöhe. (10.06.2024/alc/a/a)


