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BoJ-Aussagen beruhigen Märkte
08.08.24 09:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Aussagen aus der japanischen Notenbank beruhigten die Märkte, so die Analysten der Nord LB.
Notenbankvize Shinichi Uchida habe geäußert, dass es vorerst keine weiteren Zinserhöhungen geben werde. Die Notenbank werde "ihren Leitzins nicht erhöhen, wenn die Finanz- und Kapitalmärkte instabil sind".
In diesem Umfeld hätten die Kurse der deutschen Staatsanleihen erneut nachgegeben, die Renditen hätten im Umkehrschluss zugelegt. Die als sicher geltenden Anleihen seien weniger gefragt gewesen. US-Treasuries hätten das gleiche Bild gezeigt: Kurse runter, Renditen rauf.
Die deutsche Wirtschaft sende zum Abschluss eines schwierigen ersten Halbjahres widersprüchliche Konjunktursignale aus. Industrie, Bau und Energieversorger hätten im Juni den kräftigsten Anstieg ihrer Produktion seit fast anderthalb Jahren gemeldet. Die Exporteure hätten zugleich den bislang stärksten Rückgang ihrer Ausfuhren in diesem Jahr verkraften müssen, weil die Nachfrage aus den USA und aus der Europäischen Union nachgelassen habe. Die Unternehmen hätten zusammen 1,4% mehr hergestellt als im Vormonat. Die Exporte seien um 3,4% im Vergleich zum Mai auf 127,7 Mrd. EUR geschrumpft. Das sei der stärkste Einbruch seit Ende 2023 und das zweite kräftige Minus in Folge.
Der Blick auf die Konjunkturdaten gebe heute wenig Spannendes preis. Dafür gelte es vielmehr eine Flut von Quartalszahlen zu verarbeiten. (08.08.2024/alc/a/a)
Notenbankvize Shinichi Uchida habe geäußert, dass es vorerst keine weiteren Zinserhöhungen geben werde. Die Notenbank werde "ihren Leitzins nicht erhöhen, wenn die Finanz- und Kapitalmärkte instabil sind".
Die deutsche Wirtschaft sende zum Abschluss eines schwierigen ersten Halbjahres widersprüchliche Konjunktursignale aus. Industrie, Bau und Energieversorger hätten im Juni den kräftigsten Anstieg ihrer Produktion seit fast anderthalb Jahren gemeldet. Die Exporteure hätten zugleich den bislang stärksten Rückgang ihrer Ausfuhren in diesem Jahr verkraften müssen, weil die Nachfrage aus den USA und aus der Europäischen Union nachgelassen habe. Die Unternehmen hätten zusammen 1,4% mehr hergestellt als im Vormonat. Die Exporte seien um 3,4% im Vergleich zum Mai auf 127,7 Mrd. EUR geschrumpft. Das sei der stärkste Einbruch seit Ende 2023 und das zweite kräftige Minus in Folge.
Der Blick auf die Konjunkturdaten gebe heute wenig Spannendes preis. Dafür gelte es vielmehr eine Flut von Quartalszahlen zu verarbeiten. (08.08.2024/alc/a/a)


