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BoE-Zinsentscheidung: Anleger müssen sich auf der Renditekurve weit nach unten bewegen
07.08.20 11:00
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Mit dem Allzeittief für 10-jährige Gilts sind potenziell negative Zinssätze nach einem Jahrzehnt sinkender Renditen nichts als eine weitere Bedrohung für ausschüttungsorientierte Anleger, so Oliver Blackbourn, Multi-Asset-Portfolio-Manager bei Janus Henderson Investors.
Da die Märkte erwarten würden, dass die Bank of England noch viele Jahre auf der Bremse stehen werde, müssten sich die Anleger auf der Renditekurve weit nach unten bewegen, um auch nur magere Renditen zu erzielen - alle vor 2028 fällig werdenden britische Staatsanleihen würden eine negative Rendite aufweisen. Der Schritt zu Negativzinsen biete für Inhaber kürzer laufender Gilts die besten Hoffnungen auf eine Kapitalrendite. Sie wäre wahrscheinlich auch der wahrscheinlichste Treiber für Kapitalerträge für alle übrigen Gilts-Anleger, da die Renditekurve sehr flach sei.
Auch die um die erwartete Inflation bereinigten Renditen seien nahe an historischen Tiefstständen, was bedeute, dass Anleihegläubiger nicht hoffen könnten, mit der Inflation Schritt zu halten, falls diese wieder aufleben sollte. Die Auswirkungen dieser Entwicklung würden sich weltweit im steigenden Goldpreis zeigen. (Ausgabe vom 06.08.2020) (07.08.2020/alc/a/a)
Da die Märkte erwarten würden, dass die Bank of England noch viele Jahre auf der Bremse stehen werde, müssten sich die Anleger auf der Renditekurve weit nach unten bewegen, um auch nur magere Renditen zu erzielen - alle vor 2028 fällig werdenden britische Staatsanleihen würden eine negative Rendite aufweisen. Der Schritt zu Negativzinsen biete für Inhaber kürzer laufender Gilts die besten Hoffnungen auf eine Kapitalrendite. Sie wäre wahrscheinlich auch der wahrscheinlichste Treiber für Kapitalerträge für alle übrigen Gilts-Anleger, da die Renditekurve sehr flach sei.
Auch die um die erwartete Inflation bereinigten Renditen seien nahe an historischen Tiefstständen, was bedeute, dass Anleihegläubiger nicht hoffen könnten, mit der Inflation Schritt zu halten, falls diese wieder aufleben sollte. Die Auswirkungen dieser Entwicklung würden sich weltweit im steigenden Goldpreis zeigen. (Ausgabe vom 06.08.2020) (07.08.2020/alc/a/a)


