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BioEnergie Taufkirchen - regionaler Energieversorger plant Infrastruktur-Anleihe
24.06.13 15:01
fixed-income.org
Wolfratshausen (www.anleihencheck.de) - Mit der BioEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG emittiert erstmals ein regionaler Energieversorger eine Mittelstandsanleihe, so Robert Cleve, der Experte von "fixed-income.org" - Die Plattform für Emittenten und Investoren am Anleihemarkt.
Wegen langfristigen Abnahmeverträgen sei das Geschäft der BioEnergie Taufkirchen gut planbar und habe langfristig stabile Umsätze und Cashflows. Das Listing der Anleihe sei im Segment m:access der Börse München vorgesehen.
Die BioEnergie Taufkirchen habe sich seit ihrer Gründung 1999 zum mittelständischen Energieversorger mit eigenem Fernwärmenetz im wirtschaftsstarken Münchner Süden entwickelt. Die über 270 kommunalen, öffentlichen, gewerblichen und privaten Kunden (u.a. Gemeinde Taufkirchen, Universität der Bundeswehr, GEWOFAG, OBI, METRO, IABG, IVG) hätten sich über langfristige Verträge an die BioEnergie Taufkirchen gebunden.
Die Energieproduktion von Wärme (rund 70%) und Strom (rund 30%) für rechnerisch 8.000 Einfamilienhäuser erfolge zu 95% durch regenerative Energieträger (Biomasse, Hackschnitzel) in eigenen Kraftwerken. Das Unternehmen verfüge über weiteres organisches Wachstumspotenzial durch Ausschöpfung und Verdichtung der bestehenden Infrastruktur, insbesondere des eigenen 38 km langen Fernwärmenetzes.
Als Primärenergieträger würden der BioEnergie Taufkirchen vorwiegend Biomasse/Holz dienen, 50% davon seien Waldhackschnitzel, 48% Sträucher/Wurzelschnitt und 2% Festholz/Stämme. Biomasse decke 95% des Gesamtbedarfs ab (ca. 100.000 Tonnen p.a.). Als Reservebrennstoff für Spitzenbedarfszeiten würden Erdgas und Heizöl dienen. BioEnergie Taufkirchen werde von über 150 Lieferanten mit Biomasse versorgt, u. a. von den Bayerischen Staatsforsten, die 20 bis 40% des Jahresbedarfs liefern würden.
Die Energieversorgung durch Biomasse und Geothermie sei günstiger als durch fossile Brennstoffe. Zudem sei die erzeugte Fernwärme durch den Einsatz regenerativer Energiequellen CO2-neutral.
Das Unternehmen habe 2012 einen Umsatz von 10 Mio. Euro und ein operatives Ergebnis von 1,7 Mio. Euro (Marge 17%) sowie einen Jahresüberschuss von 0,6 Mio. Euro erzielt. Es könne durch eine Ausschöpfung und Verdichtung der bestehenden Infrastruktur organisch wachsen.
Die eigenen umfangreichen Assets, allen voran die Kraftwerke, Grundstücke und das Fernwärmenetz würden gutachterliche Substanzwerte vermindert um etwaige technische Abnutzung von 46,9 Mio. Euro aufweisen und lägen somit deutlich über den Buchwerten. Die Vermögenswerte sollten u. a. zur Besicherung der Anleihe genutzt werden.
BioEnergie Taufkirchen plane den Anschluss eines Geothermieheizwerkes in Taufkirchen sowie die Verdichtung des Netzes und die Gewinnung von Neukunden.
Die Mittel aus der Emission sollten zur Umfinanzierung von bestehenden Bankkrediten und zur Glättung der Finanzierungsstruktur verwendet werden. Ferner plane die Gesellschaft Investitionen in Anlagen und eine moderate Erweiterung des Netzes.
Die BioEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG habe ein eigenes Fernwärmenetz und langfristige Abnahmeverträge. Das eigene Fernwärmenetz sichere die Distribution zum Kunden. Das Geschäft sei gut planbar, die Umsätze und Cashflows seien relativ stabil und die erzeugte Energie sei weitgehend CO2-neutral. (24.06.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Wegen langfristigen Abnahmeverträgen sei das Geschäft der BioEnergie Taufkirchen gut planbar und habe langfristig stabile Umsätze und Cashflows. Das Listing der Anleihe sei im Segment m:access der Börse München vorgesehen.
Die BioEnergie Taufkirchen habe sich seit ihrer Gründung 1999 zum mittelständischen Energieversorger mit eigenem Fernwärmenetz im wirtschaftsstarken Münchner Süden entwickelt. Die über 270 kommunalen, öffentlichen, gewerblichen und privaten Kunden (u.a. Gemeinde Taufkirchen, Universität der Bundeswehr, GEWOFAG, OBI, METRO, IABG, IVG) hätten sich über langfristige Verträge an die BioEnergie Taufkirchen gebunden.
Die Energieproduktion von Wärme (rund 70%) und Strom (rund 30%) für rechnerisch 8.000 Einfamilienhäuser erfolge zu 95% durch regenerative Energieträger (Biomasse, Hackschnitzel) in eigenen Kraftwerken. Das Unternehmen verfüge über weiteres organisches Wachstumspotenzial durch Ausschöpfung und Verdichtung der bestehenden Infrastruktur, insbesondere des eigenen 38 km langen Fernwärmenetzes.
Als Primärenergieträger würden der BioEnergie Taufkirchen vorwiegend Biomasse/Holz dienen, 50% davon seien Waldhackschnitzel, 48% Sträucher/Wurzelschnitt und 2% Festholz/Stämme. Biomasse decke 95% des Gesamtbedarfs ab (ca. 100.000 Tonnen p.a.). Als Reservebrennstoff für Spitzenbedarfszeiten würden Erdgas und Heizöl dienen. BioEnergie Taufkirchen werde von über 150 Lieferanten mit Biomasse versorgt, u. a. von den Bayerischen Staatsforsten, die 20 bis 40% des Jahresbedarfs liefern würden.
Das Unternehmen habe 2012 einen Umsatz von 10 Mio. Euro und ein operatives Ergebnis von 1,7 Mio. Euro (Marge 17%) sowie einen Jahresüberschuss von 0,6 Mio. Euro erzielt. Es könne durch eine Ausschöpfung und Verdichtung der bestehenden Infrastruktur organisch wachsen.
Die eigenen umfangreichen Assets, allen voran die Kraftwerke, Grundstücke und das Fernwärmenetz würden gutachterliche Substanzwerte vermindert um etwaige technische Abnutzung von 46,9 Mio. Euro aufweisen und lägen somit deutlich über den Buchwerten. Die Vermögenswerte sollten u. a. zur Besicherung der Anleihe genutzt werden.
BioEnergie Taufkirchen plane den Anschluss eines Geothermieheizwerkes in Taufkirchen sowie die Verdichtung des Netzes und die Gewinnung von Neukunden.
Die Mittel aus der Emission sollten zur Umfinanzierung von bestehenden Bankkrediten und zur Glättung der Finanzierungsstruktur verwendet werden. Ferner plane die Gesellschaft Investitionen in Anlagen und eine moderate Erweiterung des Netzes.
Die BioEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG habe ein eigenes Fernwärmenetz und langfristige Abnahmeverträge. Das eigene Fernwärmenetz sichere die Distribution zum Kunden. Das Geschäft sei gut planbar, die Umsätze und Cashflows seien relativ stabil und die erzeugte Energie sei weitgehend CO2-neutral. (24.06.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


