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Bank of England navigiert sich vorsichtig durch die unklare Gemengelage
16.06.25 10:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im März überraschte die britische Wirtschaft erneut mit einem Anstieg um 0,2% zum Vormonat - erwartet wurde eine Stagnation, so die Analysten von Postbank Research.
Im ersten Quartal sei das BIP somit 0,7% zum Vorquartal gewachsen. Ab April werde nun aber eine Abkühlung erwartet.
Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,3% zum Vorjahr im April nach 5,6% im März weiter abgenommen.
Der Gesamt-PMI sei im Mai unerwartet von 48,5 auf 50,3 Punkte in die Expansionszone gestiegen, der des Dienstleistungssektors von 49,0 auf 50,9 Punkte gesprungen. Der Industrie-PMI sei leicht auf 46,4 gestiegen. Der Bau-PMI sei von 46,6 auf 47,9 geklettert.
Die Inflationsrate sei im April von 2,6 auf 3,5% geklettert, die Kerninflationsrate von 3,4 auf 3,8% und die Dienstleistungsinflation von 4,7% auf 5,4% - alles stärker als erwartet.
Die Einzelhandelsumsätze hätten im April kräftig zugelegt.
Die BoE habe am 7. Mai in einem kontroversen Entscheid den Leitzins auf 4,25% gesenkt. Overnight Index Swaps würden nun weitere Zinssenkungen in Höhe von kumuliert 50 Basispunkten bis zum Jahresende einpreisen - mit einem nächsten Zinsschritt im September.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien von 4,45 Mitte Mai bis auf 4,80% am 23. Mai gestiegen. Aktuell stünden sie bei rund 4,55% die der 30-jährigen sei ebenfalls von 5,60% auf 5,25% zurückgekommen. Die Fragen hinsichtlich der Staatsverschuldung würden dennoch bleiben. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts bei etwa 4,50% notieren. (Zinsbulletin Juni 2025) (16.06.2025/alc/a/a)
Im ersten Quartal sei das BIP somit 0,7% zum Vorquartal gewachsen. Ab April werde nun aber eine Abkühlung erwartet.
Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,3% zum Vorjahr im April nach 5,6% im März weiter abgenommen.
Die Inflationsrate sei im April von 2,6 auf 3,5% geklettert, die Kerninflationsrate von 3,4 auf 3,8% und die Dienstleistungsinflation von 4,7% auf 5,4% - alles stärker als erwartet.
Die Einzelhandelsumsätze hätten im April kräftig zugelegt.
Die BoE habe am 7. Mai in einem kontroversen Entscheid den Leitzins auf 4,25% gesenkt. Overnight Index Swaps würden nun weitere Zinssenkungen in Höhe von kumuliert 50 Basispunkten bis zum Jahresende einpreisen - mit einem nächsten Zinsschritt im September.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien von 4,45 Mitte Mai bis auf 4,80% am 23. Mai gestiegen. Aktuell stünden sie bei rund 4,55% die der 30-jährigen sei ebenfalls von 5,60% auf 5,25% zurückgekommen. Die Fragen hinsichtlich der Staatsverschuldung würden dennoch bleiben. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts bei etwa 4,50% notieren. (Zinsbulletin Juni 2025) (16.06.2025/alc/a/a)


