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Bank of England könnte am Ende ihres Zinsanhebungszyklus angelangt sein
05.07.19 10:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Für die britische Wirtschaft bilden sich zunehmend dunkle Wolken am Horizont, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die Einzelhandelsdaten der vergangenen Monate sowie die sich eintrübende Stimmung bei den Verbrauchern würden vermehrt auf einen schwächeren privaten Konsum hindeuten. Erschwerend komme dabei die schwache Entwicklung bei den Häuserpreisen hinzu. Aber auch die geringen Investitionen der Unternehmen aufgrund der anhaltenden Unsicherheit im Zuge des Brexits würden nun verstärkt die Wachstumsaussichten belasten. Der Außenhandel, der zusätzlich unter den negativen Auswirkungen der Handelskonflikte leide, könne ebenfalls keine Besserung vermelden. Die Deutsche Bank AG geht daher davon aus, dass die britische Wirtschaft dieses Jahr lediglich um 1,2 Prozent wachsen wird. Dabei unterstelle man jedoch, dass es zu einer Einigung zwischen der EU und dem Königreich im Oktober komme. Sollte Großbritannien ohne Abkommen aus der Union ausscheren, würde die Deutsche Bank AG von einer dann rezessiven Entwicklung ausgehen, die bis zu zwei Jahre anhalten könnte.
Die jüngsten Aussagen von Notenbankchef Carney würden derweil darauf hindeuten, dass die Bank of England am Ende ihres Zinsanhebungszyklus angelangt sein könnte. Das Pfund besitze derzeit somit gegenüber dem Euro noch weiteres Abwertungspotenzial über die nächsten Monate. (05.07.2019/alc/a/a)
Die Einzelhandelsdaten der vergangenen Monate sowie die sich eintrübende Stimmung bei den Verbrauchern würden vermehrt auf einen schwächeren privaten Konsum hindeuten. Erschwerend komme dabei die schwache Entwicklung bei den Häuserpreisen hinzu. Aber auch die geringen Investitionen der Unternehmen aufgrund der anhaltenden Unsicherheit im Zuge des Brexits würden nun verstärkt die Wachstumsaussichten belasten. Der Außenhandel, der zusätzlich unter den negativen Auswirkungen der Handelskonflikte leide, könne ebenfalls keine Besserung vermelden. Die Deutsche Bank AG geht daher davon aus, dass die britische Wirtschaft dieses Jahr lediglich um 1,2 Prozent wachsen wird. Dabei unterstelle man jedoch, dass es zu einer Einigung zwischen der EU und dem Königreich im Oktober komme. Sollte Großbritannien ohne Abkommen aus der Union ausscheren, würde die Deutsche Bank AG von einer dann rezessiven Entwicklung ausgehen, die bis zu zwei Jahre anhalten könnte.
Die jüngsten Aussagen von Notenbankchef Carney würden derweil darauf hindeuten, dass die Bank of England am Ende ihres Zinsanhebungszyklus angelangt sein könnte. Das Pfund besitze derzeit somit gegenüber dem Euro noch weiteres Abwertungspotenzial über die nächsten Monate. (05.07.2019/alc/a/a)


