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Bank of England mit "falkenhafter Zinssenkung" - Warten auf Herbstbudget
11.08.25 09:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im Mai schrumpfte die britische Wirtschaft unerwartet um 0,1% zum Vormonat, erwartet wurde im Marktkonsens ein Anstieg um 0,1%, so die Analysten von Postbank Research.
Im April habe es bereits einen unerwartet kräftigen Rücksetzer um 0,3 % zum Vormonat gegeben.
Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,0 % zum Vorjahr im Mai nach 5,3 % im April weiter abgenommen.
Der Gesamt-PMI sei im Juli etwas stärker als erwartet von 52,0 auf 51,5 gesunken, sei damit aber in der Expansionszone geblieben. Der Dienstleistungssektor habe mit einem Sprung von 51,3 auf 51,8 Punkte überzeugt. Der Industrie-PMI sei leicht auf 48,1 gestiegen. Der Bau-PMI sei von 48,8 auf 44,3 abgestürzt.
Die Inflationsrate sei im Juni unerwartet von 3,4 auf 3,6 % gestiegen, die Kerninflationsrate ebenfalls unerwartet von 3,5 auf 3,7 %. Lediglich die Dienstleistungsinflation habe bei 4,7 % verharrt.
Die BoE habe am 7. August den Leitzins von 4,25 auf 4,00 % gesenkt. Die Entscheidung sei jedoch knapper als erwartet ausgefallen, einige MPC-Mitglieder hätten die Leitzinsen unverändert lassen wollen. Overnight Index Swaps preisten nun eine weitere Zinssenkung bis Ende 2025 lediglich mit 75-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein. Die Märkte warteten gespannt auf das Herbstbudget der Schatzkanzlerin Reeves.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien bis auf 4,68 % am 18. Juli gestiegen, hätten dann aber auf 4,50 % zurückgesetzt. Die der 30-jährigen seien von einem Hoch bei 5,52 % bis auf 5,35 % gesunken. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts bei etwa 4,50 % notieren. (Ausgabe August 2025) (11.08.2025/alc/a/a)
Im April habe es bereits einen unerwartet kräftigen Rücksetzer um 0,3 % zum Vormonat gegeben.
Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,0 % zum Vorjahr im Mai nach 5,3 % im April weiter abgenommen.
Die Inflationsrate sei im Juni unerwartet von 3,4 auf 3,6 % gestiegen, die Kerninflationsrate ebenfalls unerwartet von 3,5 auf 3,7 %. Lediglich die Dienstleistungsinflation habe bei 4,7 % verharrt.
Die BoE habe am 7. August den Leitzins von 4,25 auf 4,00 % gesenkt. Die Entscheidung sei jedoch knapper als erwartet ausgefallen, einige MPC-Mitglieder hätten die Leitzinsen unverändert lassen wollen. Overnight Index Swaps preisten nun eine weitere Zinssenkung bis Ende 2025 lediglich mit 75-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein. Die Märkte warteten gespannt auf das Herbstbudget der Schatzkanzlerin Reeves.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien bis auf 4,68 % am 18. Juli gestiegen, hätten dann aber auf 4,50 % zurückgesetzt. Die der 30-jährigen seien von einem Hoch bei 5,52 % bis auf 5,35 % gesunken. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts bei etwa 4,50 % notieren. (Ausgabe August 2025) (11.08.2025/alc/a/a)


