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Bank of England bleibt ihrer Politik der ruhigen Hand treu
16.12.16 09:15
State Street Global Markets
Boston (www.anleihencheck.de) - Die Bank of England bleibt ihrer Politik der ruhigen Hand treu, so Timothy Graf, Leiter Macro Strategy EMEA bei State Street Global Markets.
Die nächsten Sitzungen würden möglicherweise wie die heutige mit wenigen Veränderungen der Geldpolitik enden, bis Unternehmen und Verbraucher auf ein tatsächliches Auslösen des Artikels 50 und den Beginn des Brexit-Prozesses reagieren würden. Das Monetary Policy Committee habe bereits darauf hingewiesen, dass es einen kurzfristigen Preisdruck ignorieren und auch bei einem langsamen Inflationsanstieg nicht von ihrer Haltung abweichen werde. Für Beobachter der Bank of England dürfte daher der im Februar erscheinende vierteljährliche Inflationsbericht das nächste wichtige Ereignis sein. Bis dahin würden allerdings noch weitere zwei Monate vergehen.
Die Entscheidung des Monetary Policy Committees, die Zinsen unverändert zu lassen, war keine Überraschung, so Stephen Yeats, Leiter Fixed Income Beta EMEA bei State Street Global Advisors. Man könne davon ausgehen, dass aufgrund der unveränderten wirtschaftlichen Lage und dem Fehlen eines neuen Inflationsberichts diese Entscheidung eindeutig ausgefallen sei. Im nächsten Jahr dürften die Sitzungen des Monetary Policy Committees dagegen um einiges komplizierter werden, da die Unsicherheit mit Beginn der Brexit-Verhandlungen hoch bleiben werde. (Ausgabe vom 15.12.2016) (16.12.2016/alc/a/a)
Die nächsten Sitzungen würden möglicherweise wie die heutige mit wenigen Veränderungen der Geldpolitik enden, bis Unternehmen und Verbraucher auf ein tatsächliches Auslösen des Artikels 50 und den Beginn des Brexit-Prozesses reagieren würden. Das Monetary Policy Committee habe bereits darauf hingewiesen, dass es einen kurzfristigen Preisdruck ignorieren und auch bei einem langsamen Inflationsanstieg nicht von ihrer Haltung abweichen werde. Für Beobachter der Bank of England dürfte daher der im Februar erscheinende vierteljährliche Inflationsbericht das nächste wichtige Ereignis sein. Bis dahin würden allerdings noch weitere zwei Monate vergehen.
Die Entscheidung des Monetary Policy Committees, die Zinsen unverändert zu lassen, war keine Überraschung, so Stephen Yeats, Leiter Fixed Income Beta EMEA bei State Street Global Advisors. Man könne davon ausgehen, dass aufgrund der unveränderten wirtschaftlichen Lage und dem Fehlen eines neuen Inflationsberichts diese Entscheidung eindeutig ausgefallen sei. Im nächsten Jahr dürften die Sitzungen des Monetary Policy Committees dagegen um einiges komplizierter werden, da die Unsicherheit mit Beginn der Brexit-Verhandlungen hoch bleiben werde. (Ausgabe vom 15.12.2016) (16.12.2016/alc/a/a)


