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Bank of England beginnt am 1. November mit dem Verkauf von Vermögenswerten
21.10.22 08:40
abrdn
London (www.anleihencheck.de) - Die Nachrichten aus Großbritannien überschlagen sich weiterhin, so James Athey, Investment Director bei abrdn.
Die Tories würden sich nicht mit einer fast vollständigen Kehrtwende in der Politik begnügen, sondern würden weiterhin ihr Bestes geben, um sich auf absehbare Zeit unwählbar zu machen.
Unterdessen beginne die Bank of England am 1. November mit dem Verkauf von Vermögenswerten. Sie sei nach wie vor der Ansicht, dass eine gewisse Vorsicht im Hinblick auf weitere Zinserhöhungen angebracht sei. Die Bank sei nämlich fest davon überzeugt, dass die kommende Rezession ihr Inflationsproblem lösen werde. Möglicherweise hätten sie recht. Aber die Experten würden diese Strategie für zu hoffnungsvoll halten und für eine Strategie, die ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setze - eine Währung, die man sich hart erarbeite und doch so leicht verliere.
Was das für die Märkte bedeute, komme den Experten im Moment wie ein Jahrmarktspiel vor. Es scheine, als ob der Zinsmarkt immer noch zu viele Zinserhöhungen, zu wenig Unsicherheit und eine Inflationsprämie einpreise, sodass die Kurve ihrer Meinung nach steiler werden sollte. Die Märkte scheinen immer noch zu glauben, dass sie die Bank of England zu einer aggressiveren Zinserhöhungspolitik zwingen könnten. So bleibe das vordere Ende schwach, und halte die Kurve unter Abflachungsdruck. (Ausgabe vom 20.10.2022) (21.10.2022/alc/a/a)
Die Tories würden sich nicht mit einer fast vollständigen Kehrtwende in der Politik begnügen, sondern würden weiterhin ihr Bestes geben, um sich auf absehbare Zeit unwählbar zu machen.
Unterdessen beginne die Bank of England am 1. November mit dem Verkauf von Vermögenswerten. Sie sei nach wie vor der Ansicht, dass eine gewisse Vorsicht im Hinblick auf weitere Zinserhöhungen angebracht sei. Die Bank sei nämlich fest davon überzeugt, dass die kommende Rezession ihr Inflationsproblem lösen werde. Möglicherweise hätten sie recht. Aber die Experten würden diese Strategie für zu hoffnungsvoll halten und für eine Strategie, die ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setze - eine Währung, die man sich hart erarbeite und doch so leicht verliere.
Was das für die Märkte bedeute, komme den Experten im Moment wie ein Jahrmarktspiel vor. Es scheine, als ob der Zinsmarkt immer noch zu viele Zinserhöhungen, zu wenig Unsicherheit und eine Inflationsprämie einpreise, sodass die Kurve ihrer Meinung nach steiler werden sollte. Die Märkte scheinen immer noch zu glauben, dass sie die Bank of England zu einer aggressiveren Zinserhöhungspolitik zwingen könnten. So bleibe das vordere Ende schwach, und halte die Kurve unter Abflachungsdruck. (Ausgabe vom 20.10.2022) (21.10.2022/alc/a/a)


