Erweiterte Funktionen
Bank of Canada wartet zunächst ab - trotz Konjunkturabkühlung
28.05.25 10:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im April stieg die Arbeitslosenquote von 6,7 auf 6,9 Prozent und damit etwas stärker als erwartet, so die Analysten von Postbank Research.
Die 39.300 zusätzlichen Arbeitslosen innerhalb eines Monats könnten auch erste Reaktionen kanadischer Unternehmen auf die von den USA verhängten Importzölle widerspiegeln. Am stärksten betroffen sei das verarbeitende Gewerbe gewesen, das aufgrund der hohen Zölle auf Aluminium, Stahl und Autos einen Nettoverlust von 31.000 Arbeitsplätzen verzeichnet habe.
Im Einklang dazu stehe der Rückgang des Einkaufsmanager-Index im verarbeitenden Gewerbe auf 45,3 Punkte – der tiefste Wert seit Mai 2020.
Zur konjunkturellen Abkühlung passe ebenfalls der deutliche Inflationsrückgang von 2,3 auf 1,7 Prozent im April.
Jüngste Äußerungen der kanadischen Botschafterin in Washington, Kirsten Hillmann, wonach die Aufhebung der sektoralen US-Zölle für Ottawa der "Ausgangspunkt" für alle künftigen Handelsverhandlungen sei, hätten zudem die Spannungen zwischen beiden Ländern unterstrichen.
Nachdem die BoC Mitte April den Leitzins wie erwartet bei 2,75 Prozent belassen habe, würden die Märkte bis Jahresende nunmehr knapp zwei weitere Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte einpreisen – die nächste bereits für Ende Juli.
Der kanadische Dollar könnte – ausgehend vom aktuellen Niveau – zum Euro bis Ende September in Richtung EUR/CAD 1,64 abwerten. (Währungsbulletin Juni 2025) (28.05.2025/alc/a/a)
Die 39.300 zusätzlichen Arbeitslosen innerhalb eines Monats könnten auch erste Reaktionen kanadischer Unternehmen auf die von den USA verhängten Importzölle widerspiegeln. Am stärksten betroffen sei das verarbeitende Gewerbe gewesen, das aufgrund der hohen Zölle auf Aluminium, Stahl und Autos einen Nettoverlust von 31.000 Arbeitsplätzen verzeichnet habe.
Im Einklang dazu stehe der Rückgang des Einkaufsmanager-Index im verarbeitenden Gewerbe auf 45,3 Punkte – der tiefste Wert seit Mai 2020.
Jüngste Äußerungen der kanadischen Botschafterin in Washington, Kirsten Hillmann, wonach die Aufhebung der sektoralen US-Zölle für Ottawa der "Ausgangspunkt" für alle künftigen Handelsverhandlungen sei, hätten zudem die Spannungen zwischen beiden Ländern unterstrichen.
Nachdem die BoC Mitte April den Leitzins wie erwartet bei 2,75 Prozent belassen habe, würden die Märkte bis Jahresende nunmehr knapp zwei weitere Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte einpreisen – die nächste bereits für Ende Juli.
Der kanadische Dollar könnte – ausgehend vom aktuellen Niveau – zum Euro bis Ende September in Richtung EUR/CAD 1,64 abwerten. (Währungsbulletin Juni 2025) (28.05.2025/alc/a/a)


