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Bank of Canada ohne Grund zur Eile
22.01.20 08:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Bank of Canada (BoC) dürfte ihren Leitzins auf der heutigen Sitzung unverändert bei 1,75% belassen, bei den Währungshütern sollten aber im Vergleich zur letzten Sitzung etwas mehr die Molltöne in den Vordergrund rücken, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Ein Grund dafür seien die jüngsten Konjunkturdaten, die auf eine deutliche Abschwächung des Wachstums zum Ende des vergangenen Jahres hindeuten würden, das unterhalb der Projektionen der Währungshüter liegen dürfte. Besonders der Konsum scheine trotz eines weiter robusten Arbeitsmarktes im 4. Quartal geschwächelt zu haben. Ein "easing bias" der Notenbank sei auf der heutigen Sitzung indes nicht zu erwarten, da der Wohnungsbau weiter sehr solide sei und zudem jüngst die weltweiten Handelsunsicherheiten abgenommen hätten. Insgesamt würden die Analysten aber mit einer eher enttäuschenden konjunkturellen Entwicklung rechnen, sodass die kanadische Notenbank letztlich im 2. Quartal den Leitzins um 25 BP reduzieren dürfte.
Nachdem die Leitzinserhöhungen der BoC von 2017/18 treibende Kraft der Aufwertung des Kanadischen Dollars in den vergangenen zwei Jahren gewesen sein dürften, würden die Analysten dieses Jahr in Anbetracht von der von ihnen erwarteten geldpolitischen Lockerung durch die BoC von einer leichten Abwertung des Kanadischen Dollars im Vergleich zum Euro ausgehen. (22.01.2020/alc/a/a)
Ein Grund dafür seien die jüngsten Konjunkturdaten, die auf eine deutliche Abschwächung des Wachstums zum Ende des vergangenen Jahres hindeuten würden, das unterhalb der Projektionen der Währungshüter liegen dürfte. Besonders der Konsum scheine trotz eines weiter robusten Arbeitsmarktes im 4. Quartal geschwächelt zu haben. Ein "easing bias" der Notenbank sei auf der heutigen Sitzung indes nicht zu erwarten, da der Wohnungsbau weiter sehr solide sei und zudem jüngst die weltweiten Handelsunsicherheiten abgenommen hätten. Insgesamt würden die Analysten aber mit einer eher enttäuschenden konjunkturellen Entwicklung rechnen, sodass die kanadische Notenbank letztlich im 2. Quartal den Leitzins um 25 BP reduzieren dürfte.
Nachdem die Leitzinserhöhungen der BoC von 2017/18 treibende Kraft der Aufwertung des Kanadischen Dollars in den vergangenen zwei Jahren gewesen sein dürften, würden die Analysten dieses Jahr in Anbetracht von der von ihnen erwarteten geldpolitischen Lockerung durch die BoC von einer leichten Abwertung des Kanadischen Dollars im Vergleich zum Euro ausgehen. (22.01.2020/alc/a/a)


