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Auswirkungen des US-Arbeitsmarktberichtes auf den Kurs der FED
08.12.17 08:45
Aberdeen Standard Investment
London (www.anleihencheck.de) - Luke Bartholomew, Investmentstratege bei Aberdeen Standard Investments, kommentiert die Auswirkungen des US-Arbeitsmarktberichtes am Freitag auf den Kurs der FED:
Der morgige US-Arbeitsmarktbericht werde als letztes Hindernis vor der nächste Woche anstehenden Zinserhöhung der FED gewertet. Dies sei vor allem deshalb richtig, weil wirklich schlechte Zahlen die FED zum Überdenken ihres Kurses veranlassen könnten. Aber die FED sei so stark auf ihren Kurs eingefahren, dass die Hürde, die Zinsen nicht zu erhöhen, extrem hoch liege.
Wie immer sei das Ausmaß des Lohnwachstums der kritischste Aspekt. Noch gebe es keine Anzeichen, wann genau sich die niedrige Arbeitslosigkeit endlich in einem angemessenen Lohnwachstum niederschlagen werde.
Mit Blick auf die Zukunft werde es interessant sein, ob die FED anfange, sich über einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit Sorgen zu machen. Sinkende Arbeitslosenzahlen würden generell als positiv wahrgenommen. Aber eine positive Entwicklung könnte ins Negative umschlagen, sollte die Arbeitslosigkeit so tief sinken, dass sie eine Überhitzung der Wirtschaft signalisiere. In diesem Fall würde die FED in die Defensive und möglicherweise zu einer Reihe aggressiverer Zinserhöhungen gezwungen sein. (Ausgabe vom 07.12.2017) (08.12.2017/alc/a/a)
Der morgige US-Arbeitsmarktbericht werde als letztes Hindernis vor der nächste Woche anstehenden Zinserhöhung der FED gewertet. Dies sei vor allem deshalb richtig, weil wirklich schlechte Zahlen die FED zum Überdenken ihres Kurses veranlassen könnten. Aber die FED sei so stark auf ihren Kurs eingefahren, dass die Hürde, die Zinsen nicht zu erhöhen, extrem hoch liege.
Wie immer sei das Ausmaß des Lohnwachstums der kritischste Aspekt. Noch gebe es keine Anzeichen, wann genau sich die niedrige Arbeitslosigkeit endlich in einem angemessenen Lohnwachstum niederschlagen werde.
Mit Blick auf die Zukunft werde es interessant sein, ob die FED anfange, sich über einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit Sorgen zu machen. Sinkende Arbeitslosenzahlen würden generell als positiv wahrgenommen. Aber eine positive Entwicklung könnte ins Negative umschlagen, sollte die Arbeitslosigkeit so tief sinken, dass sie eine Überhitzung der Wirtschaft signalisiere. In diesem Fall würde die FED in die Defensive und möglicherweise zu einer Reihe aggressiverer Zinserhöhungen gezwungen sein. (Ausgabe vom 07.12.2017) (08.12.2017/alc/a/a)


