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Australischer Verbrauchervertrauensindex verzeichnete größten Rückgang seit 2015


17.01.19 09:15
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der australische Verbrauchervertrauensindex verzeichnete im Januar seinen größten Rückgang seit 2015, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Dabei seien Sorgen um fallende Immobilienpreise sowie die Konjunktur hauptverantwortlich gewesen für den Rückgang um 4,7 Prozent auf 99,6 Punkte. Das dürfte die Sorgen der Australischen Zentralbank bestätigen. Sie zeige sich zunehmend beunruhigt über eine negative Auswirkung der sinkenden Immobilienpreise auf den Konsum und damit die Inflation. Seit dem Höhepunkt 2017 seien die Immobilienpreise landesweit bereits um 5,2 Prozent gefallen, Tendenz weiter fallend. Bisher habe sich das allerdings noch nicht auf den Einzelhandel ausgewirkt. Dessen Umsätze seien im November letzten Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar weniger stark gestiegen als noch im November 2017. Mit einem Plus von 2,8 Prozent seien sie jedoch weiterhin stabil ausgefallen. Zudem erwarte die Deutsche Bank, dass das Ende des Monats zur Veröffentlichung anstehende bevorzugte Inflationsmaß der Zentralbank mit 1,75 Prozent deren Erwartungen entsprechen werde. Ohne eine deutliche Enttäuschung der Inflationserwartung sei daher aufgrund der weiterhin soliden Wirtschaftsdaten mit einem Zinsschritt im zweiten Halbjahr zu rechnen, der den Australischen Dollar stützen sollte. (17.01.2019/alc/a/a)