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Australien: Zinswende weiterhin nicht in Sicht
08.07.24 09:56
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das BIP stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 1,1 Prozent nach 1,6 Prozent im Vorquartal, so die Analysten von Postbank Research.
Erwartet worden sei ein Anstieg um 1,2 Prozent.
Im April sei die jährliche getrimmte mittlere Inflationsrate gestiegen, ein von der Reserve Bank of Australia ( bevorzugtes Inflationsmaß den dritten Monat infolge, und zwar von 4,0 Prozent im Vormonat auf 4,1 Prozent.
Die Löhne seien im ersten Quartal im Jahresvergleich um 4,1 Prozent gestiegen und hätten damit weiterhin in Nähe des höchsten Werts 4,2 Prozent in Q4/2023 seit knapp 15 Jahren verharrt. Die Arbeitslosenquote sei im Mai leicht von 4,1 auf 4,0 Prozent zurückgegangen, und verharre damit historisch betrachtet weiterhin auf sehr niedrigem Niveau.
Wie von den meisten Analysten erwartet, habe die RBA auf ihrer Sitzung Mitte Juni den Leitzins das fünfte Mal in Folge unverändert bei 4,35 Prozent belassen. Sie habe dabei den wieder ansteigenden Preisdruck betont. Damit dürften die Voraussetzungen für eine mögliche Lockerung derzeit in weite Ferne gerückt sein.
Angesichts des Wiederanstiegs der Inflation und des weiterhin robusten Wachstums würden die Terminmärkte bis Ende des Jahres keine Zinssenkung der RBA erwarten. Sollte die EZB erwartungsgemäß noch zwei Zinssenkungen um 25 bps bis Jahresende vornehmen, könnte der Australische Dollar von aktuellen EUR/AUD 1,603 weiter aufwerten, und zwar in Richtung EUR/AUD 1,50. (Währungsbulletin Juli 2024) (08.07.2024/alc/a/a)
Erwartet worden sei ein Anstieg um 1,2 Prozent.
Die Löhne seien im ersten Quartal im Jahresvergleich um 4,1 Prozent gestiegen und hätten damit weiterhin in Nähe des höchsten Werts 4,2 Prozent in Q4/2023 seit knapp 15 Jahren verharrt. Die Arbeitslosenquote sei im Mai leicht von 4,1 auf 4,0 Prozent zurückgegangen, und verharre damit historisch betrachtet weiterhin auf sehr niedrigem Niveau.
Wie von den meisten Analysten erwartet, habe die RBA auf ihrer Sitzung Mitte Juni den Leitzins das fünfte Mal in Folge unverändert bei 4,35 Prozent belassen. Sie habe dabei den wieder ansteigenden Preisdruck betont. Damit dürften die Voraussetzungen für eine mögliche Lockerung derzeit in weite Ferne gerückt sein.
Angesichts des Wiederanstiegs der Inflation und des weiterhin robusten Wachstums würden die Terminmärkte bis Ende des Jahres keine Zinssenkung der RBA erwarten. Sollte die EZB erwartungsgemäß noch zwei Zinssenkungen um 25 bps bis Jahresende vornehmen, könnte der Australische Dollar von aktuellen EUR/AUD 1,603 weiter aufwerten, und zwar in Richtung EUR/AUD 1,50. (Währungsbulletin Juli 2024) (08.07.2024/alc/a/a)


