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Australien: Sitzungsprotokoll stützt Aussicht auf weitere Zinssenkung
19.06.19 10:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Anzeichen für weitere Zinssenkungen in Australien verdichten sich, wie aus dem nun veröffentlichten Sitzungsprotokoll der Royal Bank of Australia hervorgeht, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Darin würden die Notenbanker auf eine baldige Leitzinssenkung hindeuten, den exakten Zeitpunkt dafür aber von der weiteren Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt abhängig machen. Dieser habe sich zuletzt robust gezeigt. Zwar habe die Arbeitslosenquote mehr oder weniger unverändert tendiert, dies sei aber auch einer höheren Partizipationsrate der Bevölkerung geschuldet gewesen. Somit verhärtet sich die Erwartung der Deutsche Bank AG, dass der Leitzins noch diesen Sommer um 0,25 Prozentpunkte gesenkt wird. Neben den möglichen Zinssenkungen habe die Zentralbank auf weitere Maßnahmen verwiesen, um die Beschäftigung zu erhöhen. Manch ein Analyst sehe darin eine Wiederholung der Forderung von Notenbankpräsident Lowe, auch von fiskalpolitischer Seite das Wachstum zu unterstützen.
Neben den positiven Effekten auf dem Arbeitsmarkt würden sich die Währungshüter auch über eine Abwertung des Australischen Dollars zusätzliche Impulse für das heimische Wachstum erhoffen. Diese habe sich auch prompt nach der Veröffentlichung eingestellt: Der Australische Dollar habe rund 0,6 Prozent gegenüber dem Euro verloren. (19.06.2019/alc/a/a)
Darin würden die Notenbanker auf eine baldige Leitzinssenkung hindeuten, den exakten Zeitpunkt dafür aber von der weiteren Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt abhängig machen. Dieser habe sich zuletzt robust gezeigt. Zwar habe die Arbeitslosenquote mehr oder weniger unverändert tendiert, dies sei aber auch einer höheren Partizipationsrate der Bevölkerung geschuldet gewesen. Somit verhärtet sich die Erwartung der Deutsche Bank AG, dass der Leitzins noch diesen Sommer um 0,25 Prozentpunkte gesenkt wird. Neben den möglichen Zinssenkungen habe die Zentralbank auf weitere Maßnahmen verwiesen, um die Beschäftigung zu erhöhen. Manch ein Analyst sehe darin eine Wiederholung der Forderung von Notenbankpräsident Lowe, auch von fiskalpolitischer Seite das Wachstum zu unterstützen.
Neben den positiven Effekten auf dem Arbeitsmarkt würden sich die Währungshüter auch über eine Abwertung des Australischen Dollars zusätzliche Impulse für das heimische Wachstum erhoffen. Diese habe sich auch prompt nach der Veröffentlichung eingestellt: Der Australische Dollar habe rund 0,6 Prozent gegenüber dem Euro verloren. (19.06.2019/alc/a/a)


