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Australien: RBA schwenkt vor starken Arbeitsmarktdaten auf neutral
28.03.24 09:50
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die jährliche Inflationsrate stabilisierte sich im Januar mit 3,4 Prozent auf dem Dezemberniveau, so die Analysten von Postbank Research.
Der getrimmte Mittelwert des VPI, ein von der Notenbank RBA genau beobachtetes Inflationsmaß, sei von 4,0 auf 3,8 Prozent zurückgegangen und liege damit weiter über dem Zielbereich von 2,3 Prozent.
Im Februar sei die Beschäftigung mit 116.000 fast dreimal so stark gestiegen wie von den Analysten im Vorfeld erwartet (40.000). Zugleich sei der Beschäftigungszuwachs im Januar von nahezu null auf 15.300 nach oben revidiert worden. Darüber hinaus sei die Arbeitslosenquote drastisch von 4,1 auf 3,7 Prozent auf den niedrigsten Stand seit September letzten Jahres gesunken.
Die Immobilienpreise seien im Februar trotz hoher Finanzierungszinsen getrieben vom Bevölkerungswachstum und begrenzten Immobilienangebot um 0,6 Prozent zum Vormonat gestiegen.
Die Zeichen in Australiens Privatwirtschaft stünden mit Blick auf den branchenübergreifenden PMI im März weiterhin auf Expansion maßgeblich getragen vom Dienstleistungssektor.
Wie allgemein erwartet, habe die RBA den Leitzins im März zum dritten Mal in Folge bei 4,35 Prozent gehalten, habe jedoch erstmals eine mögliche Zinswende angedeutet. Angesichts des erhöhten Inflationsdrucks sowie des engen Arbeitsmarktes könnte diese jedoch möglicherweise erst im September anstehen.
Sollte die EZB bereits zur Jahresmitte mit Zinssenkungen beginnen, könnte der Australischer Dollar bis Ende September in Richtung EUR/AUD 1,59 aufwerten. (Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)
Der getrimmte Mittelwert des VPI, ein von der Notenbank RBA genau beobachtetes Inflationsmaß, sei von 4,0 auf 3,8 Prozent zurückgegangen und liege damit weiter über dem Zielbereich von 2,3 Prozent.
Im Februar sei die Beschäftigung mit 116.000 fast dreimal so stark gestiegen wie von den Analysten im Vorfeld erwartet (40.000). Zugleich sei der Beschäftigungszuwachs im Januar von nahezu null auf 15.300 nach oben revidiert worden. Darüber hinaus sei die Arbeitslosenquote drastisch von 4,1 auf 3,7 Prozent auf den niedrigsten Stand seit September letzten Jahres gesunken.
Die Zeichen in Australiens Privatwirtschaft stünden mit Blick auf den branchenübergreifenden PMI im März weiterhin auf Expansion maßgeblich getragen vom Dienstleistungssektor.
Wie allgemein erwartet, habe die RBA den Leitzins im März zum dritten Mal in Folge bei 4,35 Prozent gehalten, habe jedoch erstmals eine mögliche Zinswende angedeutet. Angesichts des erhöhten Inflationsdrucks sowie des engen Arbeitsmarktes könnte diese jedoch möglicherweise erst im September anstehen.
Sollte die EZB bereits zur Jahresmitte mit Zinssenkungen beginnen, könnte der Australischer Dollar bis Ende September in Richtung EUR/AUD 1,59 aufwerten. (Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)


