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Australien: Leitzins bleibt auch in den nächsten Jahren nahe Null
20.01.21 11:15
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Die australische Wirtschaft konnte im letzten Quartal um 3,3% zulegen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Die Wachstumsprognosen für 2021 lägen bei 3,5%. Argumentiert werde das Wachstum mit der breiten Durchimpfung in Australien, die Mitte 2021 abgeschlossen sein sollte und eine rasche Erholung mit sich bringen dürfte. Die Anpassung des Leitzinses im November 2020 auf 0,10% werde, so die Australische Notenbank, auch über die nächsten Jahre Bestand haben. Zumindest so lange bis sich der Arbeitsmarkt stabilisiere und in Folge von steigenden Löhnen auch die Inflation anfeuern werde. Das werde voraussichtlich erst ab Mitte 2022 passieren. Warum sei der Australische Dollar (AUD) trotzdem so stark?
Hier komme die enge Verfechtung mit China ins Spiel. China habe Corona gut überstanden und die Wirtschaft wachse wieder. Der Rohstoffhunger werde dank der Rohstofflieferungen durch Australien gestillt. Solange die Nachfrage in China hoch bleibe, könne Australien davon profitieren. Dennoch werde die Notenbank nicht ewig zu sehen, man wolle als Exportnation eine zu feste Währung tunlichst vermeiden. Bereits in der Vergangenheit sei verbal gegen einen zu starken Australischen Dollar interveniert worden. Kurse im Bereich 1,5700 seien aus Sicht der Oberbank eine Gelegenheit für AUD-Verkäufe. (20.01.2021/alc/a/a)
Die Wachstumsprognosen für 2021 lägen bei 3,5%. Argumentiert werde das Wachstum mit der breiten Durchimpfung in Australien, die Mitte 2021 abgeschlossen sein sollte und eine rasche Erholung mit sich bringen dürfte. Die Anpassung des Leitzinses im November 2020 auf 0,10% werde, so die Australische Notenbank, auch über die nächsten Jahre Bestand haben. Zumindest so lange bis sich der Arbeitsmarkt stabilisiere und in Folge von steigenden Löhnen auch die Inflation anfeuern werde. Das werde voraussichtlich erst ab Mitte 2022 passieren. Warum sei der Australische Dollar (AUD) trotzdem so stark?
Hier komme die enge Verfechtung mit China ins Spiel. China habe Corona gut überstanden und die Wirtschaft wachse wieder. Der Rohstoffhunger werde dank der Rohstofflieferungen durch Australien gestillt. Solange die Nachfrage in China hoch bleibe, könne Australien davon profitieren. Dennoch werde die Notenbank nicht ewig zu sehen, man wolle als Exportnation eine zu feste Währung tunlichst vermeiden. Bereits in der Vergangenheit sei verbal gegen einen zu starken Australischen Dollar interveniert worden. Kurse im Bereich 1,5700 seien aus Sicht der Oberbank eine Gelegenheit für AUD-Verkäufe. (20.01.2021/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


