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Australien: Kurz vor einer Zinspause
10.09.25 10:06
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Australien ist eng mit China verbunden, vor allem über die Nachfrage nach Rohstoffen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Schwächele die chinesische Wirtschaft, sinke auch der Bedarf an australischen Exporten. Dies erkläre, warum die Wachstumsprognosen für Australien zuletzt nach unten angepasst worden seien. Für 2025 liege der Durchschnitt der Prognosen aktuell bei 1,6%. Der Arbeitsmarkt zeige sich weiterhin stabil. Die jüngsten Daten vom 14. August 2025 würden eine Arbeitslosenquote von 4,2% ausweisen. Auffällig sei allerdings das Wiederanziehen der Inflation. Nachdem die Teuerungsrate zwischenzeitlich auf unter 2 Prozent gefallen sei, liege sie inzwischen bei 2,8%. Der Leitzins betrage derzeit 3,6%. Eine Zinssenkung halte Oberbank kurzfristig noch für möglich. Wahrscheinlicher sei jedoch, dass die Reserve Bank of Australia anschließend eine Pause einlege, um die weitere Entwicklung der Inflation besser einschätzen zu können.
Auch am Devisenmarkt hätten sich die jüngsten Entwicklungen bemerkbar gemacht. Das Währungspaar EUR/AUD habe in den vergangenen Monaten eine deutliche Schwächephase durchlaufen und rund 10 Prozent an Wert verloren. Für die kommenden Wochen erwarte Oberbank eine Seitwärtsbewegung in einer Spanne zwischen 1,7700 und 1,8200. (10.09.2025/alc/a/a)
Schwächele die chinesische Wirtschaft, sinke auch der Bedarf an australischen Exporten. Dies erkläre, warum die Wachstumsprognosen für Australien zuletzt nach unten angepasst worden seien. Für 2025 liege der Durchschnitt der Prognosen aktuell bei 1,6%. Der Arbeitsmarkt zeige sich weiterhin stabil. Die jüngsten Daten vom 14. August 2025 würden eine Arbeitslosenquote von 4,2% ausweisen. Auffällig sei allerdings das Wiederanziehen der Inflation. Nachdem die Teuerungsrate zwischenzeitlich auf unter 2 Prozent gefallen sei, liege sie inzwischen bei 2,8%. Der Leitzins betrage derzeit 3,6%. Eine Zinssenkung halte Oberbank kurzfristig noch für möglich. Wahrscheinlicher sei jedoch, dass die Reserve Bank of Australia anschließend eine Pause einlege, um die weitere Entwicklung der Inflation besser einschätzen zu können.
Auch am Devisenmarkt hätten sich die jüngsten Entwicklungen bemerkbar gemacht. Das Währungspaar EUR/AUD habe in den vergangenen Monaten eine deutliche Schwächephase durchlaufen und rund 10 Prozent an Wert verloren. Für die kommenden Wochen erwarte Oberbank eine Seitwärtsbewegung in einer Spanne zwischen 1,7700 und 1,8200. (10.09.2025/alc/a/a)


