Australien: Inflationsraten enttäuschen, trotzdem bleibt der Leitzins unverändert


20.05.19 09:15
Oberbank

Linz (www.anleihencheck.de) - Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat zuletzt Ängste vor einer spürbaren Abschwächung des chinesischen Wirtschaftswachstums geschürt, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

China gelte als wichtigster Handelspartner von Australien. Vor diesem Hintergrund seien auch Sorgen um die australische Wirtschaft aufgekeimt. Seit Anfang Mai - als US-Präsident Donald Trump die bestehenden Zölle auf chinesische Importe erhöht und weitere Maßnahmen angedroht habe - habe der Euro zum Australischen Dollar aufwerten können.

Die Inflationsraten seien zuletzt enttäuschend gewesen, weshalb die Märkte vor der jüngsten Zinssitzung der australischen Notenbank (RBA) Anfang Mai mit einer Zinssenkung gerechnet hätten. Diese sei jedoch ausgeblieben, denn die Währungshüter würden - angesichts der geringen Arbeitslosenquote - mittelfristig erhöhten Preisdruck erwarten. Da die Arbeitslosenquote nun doch wieder angestiegen sei, dürfte der marktseitige Druck auf den "Aussie" vorerst bestehen bleiben. Im Falle einer Einigung im Handelskonflikt, könnte EUR/AUD (Australischer Dollar) mittelfristig wieder seitwärts tendieren. (20.05.2019/alc/a/a)




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