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Australien: Häusermarkt stiftet Uneinigkeit in der Geldpolitik
04.03.19 11:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Neue Daten zum Häusermarkt in Australien sorgen vor dem morgigen Treffen der Australischen Zentralbank für Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Geldpolitik, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Denn die Zahlen würden den Anhängern sowohl einer lockereren als auch einer strafferen Geldpolitik neue Argumente liefern. Einerseits deute der erneute Rückgang der Häuserpreise im Februar um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat darauf hin, dass der Häusermarkt weiterhin eine Bedrohung für die Konjunktur darstelle. Andererseits habe die Stärke des Preisrückgangs in den letzten Monaten abgenommen. Im Dezember seien die Preise gegenüber dem Vormonat noch um 1,3 Prozent, im Januar um 1,2 Prozent gefallen und auch der Rückgang im Februar folge dem Trend. Das mildere die Sorgen über eine Abwärtsspirale, die die Stimmung bei Konsumenten und Unternehmen und damit die wirtschaftliche Entwicklung belaste. Bis sich jedoch eine eindeutige Erholung am Häusermarkt abzeichne, sei nicht mit einer Anhebung der Leitzinsen zu rechnen. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass die Australische Zentralbank den Leitzins bis Jahresende unverändert bei 1,5 Prozent belässt.
Die momentane Schwäche des Australischen Dollars, der nach einem guten Jahresstart 1,7 Prozent gegen den Euro im Februar verloren habe, dürfte daher noch anhalten. (04.03.2019/alc/a/a)
Denn die Zahlen würden den Anhängern sowohl einer lockereren als auch einer strafferen Geldpolitik neue Argumente liefern. Einerseits deute der erneute Rückgang der Häuserpreise im Februar um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat darauf hin, dass der Häusermarkt weiterhin eine Bedrohung für die Konjunktur darstelle. Andererseits habe die Stärke des Preisrückgangs in den letzten Monaten abgenommen. Im Dezember seien die Preise gegenüber dem Vormonat noch um 1,3 Prozent, im Januar um 1,2 Prozent gefallen und auch der Rückgang im Februar folge dem Trend. Das mildere die Sorgen über eine Abwärtsspirale, die die Stimmung bei Konsumenten und Unternehmen und damit die wirtschaftliche Entwicklung belaste. Bis sich jedoch eine eindeutige Erholung am Häusermarkt abzeichne, sei nicht mit einer Anhebung der Leitzinsen zu rechnen. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass die Australische Zentralbank den Leitzins bis Jahresende unverändert bei 1,5 Prozent belässt.
Die momentane Schwäche des Australischen Dollars, der nach einem guten Jahresstart 1,7 Prozent gegen den Euro im Februar verloren habe, dürfte daher noch anhalten. (04.03.2019/alc/a/a)


