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Ausnutzen von Zinsdifferenzen bleibt vorerst die einzige Alternative


20.11.13 10:09
AXA Investment Managers

Köln (www.anleihencheck.de) - Die Botschaft bleibt unmissverständlich: Zentralbanker sorgen sich entweder immer noch über Abwärtsrisiken (wie die EZB) oder lassen sich nicht überzeugen, dass eine positive Wachstumsdynamik über zwei Quartale hinweg reicht, um mit der Normalisierung der Geldpolitik zu beginnen, so Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers.

Sowohl die US-Notenbank Federal Reserve (FED) als auch die Bank of England (BoE) würden einem eher glauben machen wollen, dass ein Handeln erst bei niedrigeren Arbeitslosenraten geboten sei. Man erinnere sich: Vor zwei Jahren, auf dem Höhepunkt der Staatsschuldenkrise, sei häufig argumentiert worden, man bräuchte Inflation, um die Schuldenquote langfristig zu senken. Inzwischen gebe es kaum mehr Inflation, doch der Schuldenstand sei nach wie vor hoch. Die expansive Geldpolitik mit den extrem niedrigen Zinsen werde auf unbestimmte Zeit beibehalten. Das Ausnutzen von Zinsdifferenzen bleibe daher noch länger eine wichtige Quelle für Anlageerträge. (20.11.2013/alc/a/a)