Erweiterte Funktionen
Ausblick Q3: Inflation das bestimmende Thema
21.06.21 12:15
Berenberg
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Im zweiten Quartal setzte sich die Konjunktur- und Markterholung mit weiterhin positiven Wachstums- und Gewinnüberraschungen fort, so Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management von der Privatbank Berenberg, in der aktuellen Ausgabe von "Horizonte".
Öl, Industriemetalle und Aktien hätten zugelegt und ihren Vorsprung gegenüber Anleihen seit Jahresbeginn ausgebaut. Die Anlegerstimmung habe bei bereits hohen Bewertungen zwischen Wachstumsenttäuschungen, Reflationshoffnung und Inflationsbefürchtungen geschwankt. Die Folge sei nicht nur eine volatilere Marktentwicklung mit weniger Zuwachs gewesen, sondern auch ein ständiges Hin und Her zwischen den Anlagestilen. Letztlich hätten zyklischere und weniger hoch bewertete Anlagen aber auch im 2. Quartal geführt. Unsere Strategien profitierten von einer Übergewichtung von Aktien und zyklischen Rohstoffen sowie einer balancierteren Positionierung aus Wachstumstiteln und Zyklikern, so die Analysten der Privatbank Berenberg.
Das Hin und Her der Investmentstile dürfte sich zunächst fortsetzen. Die kräftige Konjunkturerholung gehe weiter, positive Konjunktur- und Gewinnüberraschungen dürften aber abnehmen. Mit weiteren hohen Inflationszahlen dürfte die Inflation das bestimmende Thema sein. Was sei davon temporär und wann würden die Zentralbanken die Kehrtwende einleiten? Die Analysten der Privatbank Berenberg würden spätestens gegen Ende des dritten Quartals mehr Klarheit erwarten. Anleiherenditen dürften damit weiter steigen, insbesondere die Realrenditen. Zyklische und weniger hoch bewertete Anlagen könnten somit zunächst noch im Fokus bleiben, ihre Outperformance im Laufe des dritten Quartals aber nachlassen. Günstige defensive Anlagen und profitable Wachstumswerte könnten dann wieder interessanter werden.
Der Pfad für die Märkte über den Sommer erscheine damit voller Schlaglöcher - es könnte holpriger werden. Wenn die Basiseffekt-bedingte Inflationswelle etwas abebbe, mehr Klarheit über das Verhalten der Zentralbanken bestehe und sich eine Fortsetzung des Konjunkturaufschwungs im Jahr 2022 abzeichne, würden die Analysten der Privatbank Berenberg weiteres Potenzial für Aktien erwarten. Deshalb wäre es falsch, zu pessimistisch zu werden. Die Analysten der Privatbank Berenberg hätten sich für den Sommer aber weniger offensiv aufgestellt. (Ausgabe Q3/2021) (21.06.2021/alc/a/a)
Öl, Industriemetalle und Aktien hätten zugelegt und ihren Vorsprung gegenüber Anleihen seit Jahresbeginn ausgebaut. Die Anlegerstimmung habe bei bereits hohen Bewertungen zwischen Wachstumsenttäuschungen, Reflationshoffnung und Inflationsbefürchtungen geschwankt. Die Folge sei nicht nur eine volatilere Marktentwicklung mit weniger Zuwachs gewesen, sondern auch ein ständiges Hin und Her zwischen den Anlagestilen. Letztlich hätten zyklischere und weniger hoch bewertete Anlagen aber auch im 2. Quartal geführt. Unsere Strategien profitierten von einer Übergewichtung von Aktien und zyklischen Rohstoffen sowie einer balancierteren Positionierung aus Wachstumstiteln und Zyklikern, so die Analysten der Privatbank Berenberg.
Das Hin und Her der Investmentstile dürfte sich zunächst fortsetzen. Die kräftige Konjunkturerholung gehe weiter, positive Konjunktur- und Gewinnüberraschungen dürften aber abnehmen. Mit weiteren hohen Inflationszahlen dürfte die Inflation das bestimmende Thema sein. Was sei davon temporär und wann würden die Zentralbanken die Kehrtwende einleiten? Die Analysten der Privatbank Berenberg würden spätestens gegen Ende des dritten Quartals mehr Klarheit erwarten. Anleiherenditen dürften damit weiter steigen, insbesondere die Realrenditen. Zyklische und weniger hoch bewertete Anlagen könnten somit zunächst noch im Fokus bleiben, ihre Outperformance im Laufe des dritten Quartals aber nachlassen. Günstige defensive Anlagen und profitable Wachstumswerte könnten dann wieder interessanter werden.
Der Pfad für die Märkte über den Sommer erscheine damit voller Schlaglöcher - es könnte holpriger werden. Wenn die Basiseffekt-bedingte Inflationswelle etwas abebbe, mehr Klarheit über das Verhalten der Zentralbanken bestehe und sich eine Fortsetzung des Konjunkturaufschwungs im Jahr 2022 abzeichne, würden die Analysten der Privatbank Berenberg weiteres Potenzial für Aktien erwarten. Deshalb wäre es falsch, zu pessimistisch zu werden. Die Analysten der Privatbank Berenberg hätten sich für den Sommer aber weniger offensiv aufgestellt. (Ausgabe Q3/2021) (21.06.2021/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


