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Anleihenmärkte am Mittag: wiederkehrende Nachfrage
18.04.12 12:53
anleihencheck.de
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Hatte der Handel mit deutschen Anleihen am Morgen noch wenig verändert und ruhig eröffnet, haben offensichtlich wieder aufkeimende Sorgen um die südlichen Schuldenländer und insbesondere um Spanien, die Nachfrage nach sicheren deutschen Staatstitel kräftig wiederbelebt. Ein Übriges scheint die vormittägliche Schwäche des deutschen Aktienmarktes dazu beigetragen zu haben. Der Euro-Bund-Future veränderte sich zum Mittag um +0,16% auf 140,19 Punkte. Zusätzliche Impulse für die Rentenwerte hat wohl auch der schwächere Aktienhandel ausgeübt, wo der DAX zum Mittag gut 0,75% verloren hat. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stellte sich auf gut 1,73%. Auch der Bobl Future (ISIN DE0009652651 / WKN 965265) zeigte sich mit +0,10% auf 124,85 Punkte fester. Zulegen konnte auch der Schatz-Future (ISIN DE0009652669 / WKN 9652669) mit +0,03% auf 110,48 Punkte. Wie gefragt sichere deutsche Renteninvestments derzeit sind, lässt sich an der heutigen Versteigerung von zweijährigen Bundesschatzanweisungen ablesen. Einerseits haben nach Angaben der Deutschen Bundesbank Gebote von insgesamt 7,67 Mrd. EUR vorgelegen, zum anderen braucht der Finanzminister für die dann zugeteilten 4,21 Mrd. EUR nur noch einen unglaublich niedrigen Zinssatz von 0,14% zu zahlen.
Auch der RDAX für Unternehmensanleihen (ISIN DE000A0C3743 / WKN A0C374) konnte sich um +0,08% auf 101,163 Punkte verbessern.
Ein deutlicheres Plus hatte zum Mittag im Segment der Unternehmensanleihen der bondm-Index für in Euro denominierte Mittelstandsanleihen an der Börse Stuttgart vorzuweisen, der sich mit +0,22% auf 94,98 Punkte stellte. Die im bondm gefasste 8,5%ige Unternehmensanleihe (ISIN DE000AB100A6 / WKN AB100A) von Air Berlin legte zum Mittag +0,39% auf 99,44% zu. Damit stellt sich die Rendite für das mit einem dreimonatigen Zinszahlungstermin ausgestattete und am 10.11.2015 zur Rückzahlung fällige Papier auf 8,68%. Nächster Kupontermin ist der 10.05.2012. Air Berlin hatte zuletzt eine auch im März gesteigerte Auslastung gemeldet. Danach hat die Fluggesellschaft die Auslastung im Rahmen ihres Effizienzsteigerungsprogramms "Shape & Size" erneut verbessern können. Diese stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozentpunkte auf 78,1%. Im März 2011 hatte Air Berlin eine Auslastung von 73,7 % verzeichnet. Obwohl die Kapazität gezielt um 6,7% reduziert wurde, ging die Zahl der Passagiere um nur 1,1% zurück. Von Januar bis März beförderte Air Berlin insgesamt etwas mehr als 6,5 Mio. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren über 6,8 Mio. Gäste an Bord. Das entspricht nach Unternehmensangaben einem Minus von 5,3%. Dem steht eine Kapazitätsreduzierung von 10% in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber. (18.04.2012/alc/a/a)
Auch der RDAX für Unternehmensanleihen (ISIN DE000A0C3743 / WKN A0C374) konnte sich um +0,08% auf 101,163 Punkte verbessern.
Ein deutlicheres Plus hatte zum Mittag im Segment der Unternehmensanleihen der bondm-Index für in Euro denominierte Mittelstandsanleihen an der Börse Stuttgart vorzuweisen, der sich mit +0,22% auf 94,98 Punkte stellte. Die im bondm gefasste 8,5%ige Unternehmensanleihe (ISIN DE000AB100A6 / WKN AB100A) von Air Berlin legte zum Mittag +0,39% auf 99,44% zu. Damit stellt sich die Rendite für das mit einem dreimonatigen Zinszahlungstermin ausgestattete und am 10.11.2015 zur Rückzahlung fällige Papier auf 8,68%. Nächster Kupontermin ist der 10.05.2012. Air Berlin hatte zuletzt eine auch im März gesteigerte Auslastung gemeldet. Danach hat die Fluggesellschaft die Auslastung im Rahmen ihres Effizienzsteigerungsprogramms "Shape & Size" erneut verbessern können. Diese stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozentpunkte auf 78,1%. Im März 2011 hatte Air Berlin eine Auslastung von 73,7 % verzeichnet. Obwohl die Kapazität gezielt um 6,7% reduziert wurde, ging die Zahl der Passagiere um nur 1,1% zurück. Von Januar bis März beförderte Air Berlin insgesamt etwas mehr als 6,5 Mio. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren über 6,8 Mio. Gäste an Bord. Das entspricht nach Unternehmensangaben einem Minus von 5,3%. Dem steht eine Kapazitätsreduzierung von 10% in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber. (18.04.2012/alc/a/a)
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