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Anleihenmärkte am Mittag: ins Plus gedreht
30.04.12 13:03
anleihencheck.de
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Hatten deutsche Anleihen zum heutigen Handelsstart noch unter dem Eindruck erholter Aktienmärkte gestanden und damit ihre leichtere Tendenz aus dem Freitagshandel fortgesetzt, hat der Markt zum Mittag ins Plus gedreht. Offensichtlich hat die nach Eröffnung einsetzende Schwäche der Aktienmärkte das Blatt gewendet. Der Euro-Bund-Future markierte zum Mittag bei 141,00 Punkten ein Plus von 0,21%. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank auf gut 1,67%. Der Bobl Future (ISIN DE0009652651 / WKN 965265) lag um +0,14% fester auf 125,27 Punkten. Der Schatz-Future (ISIN DE0009652669 / WKN 9652669) konnte um 0,02% auf 110,60 Punkte zulegen.
Am Morgen war die Rendite der zehnjährigen Bund noch auf 1,7% gestiegen. Doch scheinen die Aktienmärkte unter dem Eindruck politischer Indikatoren gestanden zu haben. So nimmt offenbar die Nervosität mit Blick auf die Wahlen in Frankreich und Griechenland zu, was bspw. bis zum Mittag zu einem Verlust im EURO STOXX 50 von 0,25% geführt und damit die Suche nach sicheren deutschen Anleihen wiederbelebt hat. Zu diesem Szenario haben sich dann noch weniger prickelnde Konjunkturdaten des Euroraums gesellt, wonach bspw. Spanien im vierten Quartal 2011 und ersten Quartal 2012 mit negativen Wachstumsraten aufwartet.
Auch der RDAX für Unternehmensanleihen (ISIN DE000A0C3743 / WKN A0C374) hat erneut von der Entwicklung profitiert und zum Mittag um +0,13% besser auf 101,485 Punkten gestanden. Die im RDAX gefasste, 7%ige Unternehmensanleihe ( EO-MTN) ((ISIN XS0412443052 / WKN A0T6HT) der Volkswagen Intl. Finance N.V. notierte am Mittag um 0,08% besser auf 119,12%. Daraus errechnet sich für das mit einem Moody's-Anleiherating von "A3" bewertete und am 09.02.2016 fällige Papier eine Rendite von 1,73%. Volkswagen gab am Freitag bekannt, dass der tschechische Automobilhersteller ŠKODA Umsatz, Ertrag und operative Marge im ersten Quartal 2012 deutlich steigern konnte. Auch weitere wichtige Kennzahlen wie Auslieferungen und Produktion bewegen sich nach den ersten drei Monaten dieses Jahres auf Rekordniveau.
Wie der führende europäische Automobilkonzern mitteilte, wuchs der Umsatz von ŠKODA im Auftaktquartal um 8,4% auf 2,9 Mrd. EUR. Das Operative Ergebnis stieg um 11,8% auf 209 Mio. EUR. Das Umsatzplus sowie verstärkte Kostenoptimierung trugen maßgeblich zum verbesserten Operativen Ergebnis des Autoherstellers bei. Die operative Marge des Unternehmens stieg auf 7,2%. Die Marke erzielte mit 242.700 an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen zudem einen neuen Auslieferungsrekord für das erste Quartal, hieß es. "ŠKODAs Wachstumskurs ist profitabel", sagte der ŠKODA-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. "Wir haben im ersten Quartal mehr Autos verkauft als je in einem Quartal zuvor und konnten unsere finanziellen Ergebnisse erneut deutlich verbessern. Das zeigt die finanzielle Solidität des Unternehmens", so Vahland weiter. Die ŠKODA-Mannschaft werde sich jedoch auf den guten Zahlen nicht ausruhen, sondern müsse 2012 mit strikter Kostendisziplin den Kurs für weiterhin profitables Wachstum ebnen.
Im Segment der Unternehmensanleihen hat der bondm-Index für in Euro denominierte Mittelstandsanleihen an der Börse Stuttgart zum Mittag die Aufwärtsdynamik wieder aufgenommen und bei 94,11 Punkten um 0,35% besser gelegen. Dabei befindet sich das Indexschwergewicht, die 9,25%ige Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1A29T7 / WKN A1A29T) von 3W Power S.A. weiter im Aufwind, als das Kaufinteresse die Notierung zum Mittag um +1,93% auf 92,95% verbessern konnte. Damit sinkt die Rendite des mit einem S&P-Emittenten-Rating von "B-" bewerteten und am 01.012.2015 fälligen Papiers weiter auf 11,72%. (30.04.2012/alc/a/a)
Am Morgen war die Rendite der zehnjährigen Bund noch auf 1,7% gestiegen. Doch scheinen die Aktienmärkte unter dem Eindruck politischer Indikatoren gestanden zu haben. So nimmt offenbar die Nervosität mit Blick auf die Wahlen in Frankreich und Griechenland zu, was bspw. bis zum Mittag zu einem Verlust im EURO STOXX 50 von 0,25% geführt und damit die Suche nach sicheren deutschen Anleihen wiederbelebt hat. Zu diesem Szenario haben sich dann noch weniger prickelnde Konjunkturdaten des Euroraums gesellt, wonach bspw. Spanien im vierten Quartal 2011 und ersten Quartal 2012 mit negativen Wachstumsraten aufwartet.
Wie der führende europäische Automobilkonzern mitteilte, wuchs der Umsatz von ŠKODA im Auftaktquartal um 8,4% auf 2,9 Mrd. EUR. Das Operative Ergebnis stieg um 11,8% auf 209 Mio. EUR. Das Umsatzplus sowie verstärkte Kostenoptimierung trugen maßgeblich zum verbesserten Operativen Ergebnis des Autoherstellers bei. Die operative Marge des Unternehmens stieg auf 7,2%. Die Marke erzielte mit 242.700 an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen zudem einen neuen Auslieferungsrekord für das erste Quartal, hieß es. "ŠKODAs Wachstumskurs ist profitabel", sagte der ŠKODA-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. "Wir haben im ersten Quartal mehr Autos verkauft als je in einem Quartal zuvor und konnten unsere finanziellen Ergebnisse erneut deutlich verbessern. Das zeigt die finanzielle Solidität des Unternehmens", so Vahland weiter. Die ŠKODA-Mannschaft werde sich jedoch auf den guten Zahlen nicht ausruhen, sondern müsse 2012 mit strikter Kostendisziplin den Kurs für weiterhin profitables Wachstum ebnen.
Im Segment der Unternehmensanleihen hat der bondm-Index für in Euro denominierte Mittelstandsanleihen an der Börse Stuttgart zum Mittag die Aufwärtsdynamik wieder aufgenommen und bei 94,11 Punkten um 0,35% besser gelegen. Dabei befindet sich das Indexschwergewicht, die 9,25%ige Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1A29T7 / WKN A1A29T) von 3W Power S.A. weiter im Aufwind, als das Kaufinteresse die Notierung zum Mittag um +1,93% auf 92,95% verbessern konnte. Damit sinkt die Rendite des mit einem S&P-Emittenten-Rating von "B-" bewerteten und am 01.012.2015 fälligen Papiers weiter auf 11,72%. (30.04.2012/alc/a/a)
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