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Anleihen gefragt
17.01.25 08:37
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - An den internationalen Rentenmärkten überwog, allem Inflations-Newsflow zum Trotz, die Zuversicht auf mittelfristig fallende Zinsen, so die Analysten der Nord LB.
Renditen zehnjähriger US-Treasuries hätten sich weiter auf 4,60% erholt (minus 5 Basispunkte). Auch in Europa seien Anleihen gefragt gewesen (Bunds minus 2bp auf 2,54).
Laut den gestern veröffentlichten Protokollen der letzten EZB-Zinssitzung seien weitere maßvolle Zinssenkungsschritte im Jahr 2025 wahrscheinlich und gerechtfertigt. Erst kürzlich (im Dezember) habe die Europäische Zentralbank den Einlagesatz auf 3,00 Prozent gesenkt. Dies sei die vierte Reduktion seit Juni 2024 gewesen. Die Finanzmärkte würden derzeit eine weitere Senkung um 0,25 Prozentpunkte für die nächste Sitzung (Ende Januar) vollständig einpreisen. Die EZB sehe als Idealwert eine Inflation von 2,00 Prozent für die europäische Wirtschaft. Im vergangenen Monat habe die Teuerung im Euro-Währungsraum bei 2,40 Prozent gelegen.
Der Wochenausklang habe heute einen besonders interessanten Datenpunkt auf der Liste. Bereits in den frühen Morgenstunden würden die zurzeit mit Argusaugen verfolgten BIP-Zahlen aus China für das Schlussquartal über die Ticker laufen. Als neuralgische Punkte dürften sich erweisen, inwieweit schon jetzt die Unterstützungsbemühungen Pekings und der lange Schattenwurf der erst in der kommenden Woche antretenden US-Administration in den harten Daten erkennbar würden. Am Nachmittag stünden mit den Baubeginnen in den USA Dezember-Daten aus dem Immobiliensektor nebst Industrieproduktion an. (17.01.2025/alc/a/a)
Renditen zehnjähriger US-Treasuries hätten sich weiter auf 4,60% erholt (minus 5 Basispunkte). Auch in Europa seien Anleihen gefragt gewesen (Bunds minus 2bp auf 2,54).
Laut den gestern veröffentlichten Protokollen der letzten EZB-Zinssitzung seien weitere maßvolle Zinssenkungsschritte im Jahr 2025 wahrscheinlich und gerechtfertigt. Erst kürzlich (im Dezember) habe die Europäische Zentralbank den Einlagesatz auf 3,00 Prozent gesenkt. Dies sei die vierte Reduktion seit Juni 2024 gewesen. Die Finanzmärkte würden derzeit eine weitere Senkung um 0,25 Prozentpunkte für die nächste Sitzung (Ende Januar) vollständig einpreisen. Die EZB sehe als Idealwert eine Inflation von 2,00 Prozent für die europäische Wirtschaft. Im vergangenen Monat habe die Teuerung im Euro-Währungsraum bei 2,40 Prozent gelegen.
Der Wochenausklang habe heute einen besonders interessanten Datenpunkt auf der Liste. Bereits in den frühen Morgenstunden würden die zurzeit mit Argusaugen verfolgten BIP-Zahlen aus China für das Schlussquartal über die Ticker laufen. Als neuralgische Punkte dürften sich erweisen, inwieweit schon jetzt die Unterstützungsbemühungen Pekings und der lange Schattenwurf der erst in der kommenden Woche antretenden US-Administration in den harten Daten erkennbar würden. Am Nachmittag stünden mit den Baubeginnen in den USA Dezember-Daten aus dem Immobiliensektor nebst Industrieproduktion an. (17.01.2025/alc/a/a)


