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Anleihen mit aktienähnlichen Merkmalen versprechen Chancen
18.10.12 10:51
Legg Mason
Baltimore (www.anleihencheck.de) - Nachdem sich die amerikanische Notenbank FED jüngst zu außergewöhnlich niedrigen Zinsen bis 2015 bekannt hat, werden sich Rentenanleger in den nächsten Monaten auf einige Veränderungen einstellen müssen, so die Experten von Legg Mason.
"Investoren müssen noch einfallsreicher werden, wenn sie ihre Ertragsvorgaben erreichen wollen. Dabei müssen höhere Rentenerträge gegen die Risiken abgewogen werden", sage Klaus Dahmann, Head of Sales für Deutschland und Österreich.
Die Rendite sei dabei nur die eine Seite der Medaille. Denn während manche Anleger die Erträge abzapfen würden, um ihre Ausgaben zu bedienen, würden andere Anleger diese wiederum mit Blick auf die Aufzinsung der Gesamterträge reinvestieren. "Schaut man sich die Erträge von Hochzinsanleihen und Unternehmensanleihen in den vergangenen drei Jahren an, so ähneln diese doch eher kumulierten Erträgen, die man noch vor einigen Jahren mit Investments in Aktien erwirtschaftet hätte", erläutere Klaus Dahmann.
Mittelfristig hätten die Erträge in Hochzinsanleihen bei 48 Prozent gelegen, und das trotz der hohen Schwankungen vor rund einem Jahr. Anleihen mit Investment Grade-Status hätten über drei Jahre einen respektablen Ertrag von 26 Prozent erzielt. In beiden Fällen spiele die positive Kursentwicklung eine enorme Rolle. Denn die Renditen seien zurückgegangen, obwohl das Vertrauen in die Wirtschaft langsam angestiegen sei. Doch derzeit seien die Renditen von Unternehmensanleihen deutlich geringer und es sei unwahrscheinlich, dass man damit in den kommenden drei Jahren ähnlich hohe Gewinne wie in den vergangenen drei Jahren erzielen könne.
Doch trotz dieses Rückgangs seien die Renditen bei Unternehmensanleihen immer noch höher als bei Staatsanleihen. Das liege daran, dass der Unternehmenssektor von einer expansiven Politik der amerikanischen Notenbank, starken Bilanzen und weitestgehend positiven Gewinn- und Verlustrechnungen profitiere. "Die Ertragschancen mit Unternehmensanleihen variieren selbstverständlich von Sektor zur Sektor und von Anleihe zu Anleihe. Daher sollten Anleger auf einen Manager mit einem fundamentalen Value-orientierten, aktiven Ansatz vertrauen", kommentiere Klaus Dahmann. (18.10.2012/alc/a/a)
"Investoren müssen noch einfallsreicher werden, wenn sie ihre Ertragsvorgaben erreichen wollen. Dabei müssen höhere Rentenerträge gegen die Risiken abgewogen werden", sage Klaus Dahmann, Head of Sales für Deutschland und Österreich.
Mittelfristig hätten die Erträge in Hochzinsanleihen bei 48 Prozent gelegen, und das trotz der hohen Schwankungen vor rund einem Jahr. Anleihen mit Investment Grade-Status hätten über drei Jahre einen respektablen Ertrag von 26 Prozent erzielt. In beiden Fällen spiele die positive Kursentwicklung eine enorme Rolle. Denn die Renditen seien zurückgegangen, obwohl das Vertrauen in die Wirtschaft langsam angestiegen sei. Doch derzeit seien die Renditen von Unternehmensanleihen deutlich geringer und es sei unwahrscheinlich, dass man damit in den kommenden drei Jahren ähnlich hohe Gewinne wie in den vergangenen drei Jahren erzielen könne.
Doch trotz dieses Rückgangs seien die Renditen bei Unternehmensanleihen immer noch höher als bei Staatsanleihen. Das liege daran, dass der Unternehmenssektor von einer expansiven Politik der amerikanischen Notenbank, starken Bilanzen und weitestgehend positiven Gewinn- und Verlustrechnungen profitiere. "Die Ertragschancen mit Unternehmensanleihen variieren selbstverständlich von Sektor zur Sektor und von Anleihe zu Anleihe. Daher sollten Anleger auf einen Manager mit einem fundamentalen Value-orientierten, aktiven Ansatz vertrauen", kommentiere Klaus Dahmann. (18.10.2012/alc/a/a)


