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Anleihen-Handel im Aufwind
05.06.12 15:01
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Im Mai 2012 setzte die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik rund 7,6 Milliarden Euro um, so die Experten von FONDS professionell.
Damit habe das Handelsvolumen im Vergleich zum April um rund 16 Prozent zugelegt. Der größte Umsatzanteil sei auf verbriefte Derivate entfallen. In dieser Anlageklasse habe der Umsatz im Mai mehr als 3,7 Milliarden Euro betragen. Das habe eine Steigerung von über elf Prozent gegenüber dem Vormonat bedeutet. Anlageprodukte hätten dabei einen Umsatzanteil von über 1,9 Milliarden Euro ausgemacht, während Hebelprodukte knapp 1,8 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz beigesteuert hätten.
Im Anleihen-Handel seien im Mai über 2,3 Milliarden Euro umgesetzt worden und damit fast ein Viertel mehr als im Monat zuvor. Ein großer Teil des Handelsvolumens sei mit über einer Milliarde Euro auf Unternehmensanleihen entfallen. Den größten Zuwachs hätten Bundesanleihen verzeichnet, die aufgrund der anhaltenden Staatsschuldenkrise im Fokus der Anleger gestanden hätten: Der Umsatz sei im Vergleich zum April um über 88 Prozent auf rund 681 Millionen Euro gestiegen und damit wieder ein normales Niveau erreicht.
Der Umsatz im Aktienhandel habe im Mai bei 793 Millionen Euro gelegen. Den größten Anteil habe hierbei der Umsatz mit Inlandsaktien ausgemacht, der bei 618 Millionen Euro gelegen habe. Das Handelsvolumen mit Auslandsaktien habe gegenüber dem Vormonat leicht zugelegt und 175 Millionen Euro erreicht.
Im Handel mit Investmentfonds und Exchange Traded Products (ETPs) habe der Umsatz mit über 719 Millionen Euro um rund 58 Prozent über dem Niveau des Vormonats gelegen. Dabei hätten ETPs rund 667 Millionen Euro zum Handelsvolumen beigetragen - ein Zuwachs von mehr als zwei Prozent gegenüber Mai 2011.
Die Monatsstatistik der Börse Stuttgart werde auf Basis des Orderbuchumsatzes ausgewiesen. Damit würden alle Umsätze der gehandelten Wertpapiere für jeden Handelstag nachvollziehbar und überprüfbar dokumentiert. Die Erfassung der Wertpapiergeschäfte nach Orderbuch werde von allen intermediär gestützten deutschen Börsenplätzen angewendet und diene als Vergleichsbasis der Handelsumsätze. Für die Anlageklasse der verbrieften Derivate ermittle die Börse Stuttgart zudem die Handelsumsätze nach ausgeführtem Kundenordervolumen und übermittle diese an den Deutschen Derivate Verband (DDV). Damit sei die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Handelsplätze auch bei verbrieften Derivaten gewährleistet. (05.06.2012/alc/a/a)
Damit habe das Handelsvolumen im Vergleich zum April um rund 16 Prozent zugelegt. Der größte Umsatzanteil sei auf verbriefte Derivate entfallen. In dieser Anlageklasse habe der Umsatz im Mai mehr als 3,7 Milliarden Euro betragen. Das habe eine Steigerung von über elf Prozent gegenüber dem Vormonat bedeutet. Anlageprodukte hätten dabei einen Umsatzanteil von über 1,9 Milliarden Euro ausgemacht, während Hebelprodukte knapp 1,8 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz beigesteuert hätten.
Der Umsatz im Aktienhandel habe im Mai bei 793 Millionen Euro gelegen. Den größten Anteil habe hierbei der Umsatz mit Inlandsaktien ausgemacht, der bei 618 Millionen Euro gelegen habe. Das Handelsvolumen mit Auslandsaktien habe gegenüber dem Vormonat leicht zugelegt und 175 Millionen Euro erreicht.
Im Handel mit Investmentfonds und Exchange Traded Products (ETPs) habe der Umsatz mit über 719 Millionen Euro um rund 58 Prozent über dem Niveau des Vormonats gelegen. Dabei hätten ETPs rund 667 Millionen Euro zum Handelsvolumen beigetragen - ein Zuwachs von mehr als zwei Prozent gegenüber Mai 2011.
Die Monatsstatistik der Börse Stuttgart werde auf Basis des Orderbuchumsatzes ausgewiesen. Damit würden alle Umsätze der gehandelten Wertpapiere für jeden Handelstag nachvollziehbar und überprüfbar dokumentiert. Die Erfassung der Wertpapiergeschäfte nach Orderbuch werde von allen intermediär gestützten deutschen Börsenplätzen angewendet und diene als Vergleichsbasis der Handelsumsätze. Für die Anlageklasse der verbrieften Derivate ermittle die Börse Stuttgart zudem die Handelsumsätze nach ausgeführtem Kundenordervolumen und übermittle diese an den Deutschen Derivate Verband (DDV). Damit sei die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Handelsplätze auch bei verbrieften Derivaten gewährleistet. (05.06.2012/alc/a/a)


