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Anleihemarkt: Positiver Effekt trotz negativer Renditen
27.11.19 09:15
Merck Finck Privatbankiers
München (www.anleihencheck.de) - Ein Viertel des globalen Anleihemarktes bringt derzeit negative Renditen ein, so Marc Decker, Head of Asset Management bei Merck Finck Privatbankiers.
Um all diese Anleihen würden die meisten Anleger wohl am liebsten einen Bogen machen. Dennoch gebe es gute Gründe, zu negativ rentierenden Anleihen zu greifen.
Erstens: Auch Anleihen mit negativer Rendite könnten positive Erträge einbringen. Denn wenn sich in der Weltwirtschaft und an den Finanzmärkten die Anzeichen einer Krise mehren würden, würden die Renditen am Anleihenmarkt weiter sinken. In einer akuten Krise würden mehr Anleger zu Anleihen mit gutem Rating greifen, um so ihr Portfolio zu stabilisieren. Damit würden zwar die Renditen sinken, aber die Kurse steigen. Wer sich entsprechend frühzeitig positioniert habe, profitiere von diesen Kursgewinnen. Auch bei negativen Nominalrenditen würden sich also positive Erträge erwirtschaften lassen.
Zweitens sind und bleiben Anleihen mit gutem Rating eine relativ gute Absicherung des Portfolios gegen Rückschläge am Aktienmarkt, so die Experten von Merck Finck Privatbankiers. Wer sich - wie viele andere Anleger - diese Sicherheit erst im Angesicht einer akuten Krise erkaufe, müsse dafür meist einen entsprechend hohen Preis zahlen und sorge für Freude bei denjenigen Investoren, die frühzeitig dabei gewesen seien.
Die Experten von Merck Finck Privatbankiers raten Anlegern, negative nominale Renditen als einen Teil der neuen Normalität zu akzeptieren. Ein gut bestückter Anleihenbestand sei wichtig für die Diversifikation des Portfolios. Dabei sollten Anleger lieber die Risiken im Blick behalten und auf gut bewertete Emittenten setzen als nur auf die Verzinsung zu schielen. Viele Investoren würden derzeit zu viel Risiko in Kauf nehmen, nur um negative nominale Renditen zu vermeiden. Das sei gefährlich. Anleihen in fremder Währung oder von nur mittelmäßig bewerteten Emittenten würden derzeit oft den geringen Extra-Ertrag nicht lohnen. (27.11.2019/alc/a/a)
Um all diese Anleihen würden die meisten Anleger wohl am liebsten einen Bogen machen. Dennoch gebe es gute Gründe, zu negativ rentierenden Anleihen zu greifen.
Zweitens sind und bleiben Anleihen mit gutem Rating eine relativ gute Absicherung des Portfolios gegen Rückschläge am Aktienmarkt, so die Experten von Merck Finck Privatbankiers. Wer sich - wie viele andere Anleger - diese Sicherheit erst im Angesicht einer akuten Krise erkaufe, müsse dafür meist einen entsprechend hohen Preis zahlen und sorge für Freude bei denjenigen Investoren, die frühzeitig dabei gewesen seien.
Die Experten von Merck Finck Privatbankiers raten Anlegern, negative nominale Renditen als einen Teil der neuen Normalität zu akzeptieren. Ein gut bestückter Anleihenbestand sei wichtig für die Diversifikation des Portfolios. Dabei sollten Anleger lieber die Risiken im Blick behalten und auf gut bewertete Emittenten setzen als nur auf die Verzinsung zu schielen. Viele Investoren würden derzeit zu viel Risiko in Kauf nehmen, nur um negative nominale Renditen zu vermeiden. Das sei gefährlich. Anleihen in fremder Währung oder von nur mittelmäßig bewerteten Emittenten würden derzeit oft den geringen Extra-Ertrag nicht lohnen. (27.11.2019/alc/a/a)


