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Anleihemärkte unter dem Einfluss globaler Risikofaktoren
16.10.25 10:30
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die jüngsten Bewegungen an den internationalen Anleihemärkten spiegeln eine verstärkte Suche nach Sicherheit wider, so die Börse Stuttgart.
Der Euro-Bund-Future habe in der vergangenen Woche von 128,80 auf 130,06 Punkte zugelegt - ein Zeichen gestiegener Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen. Parallel dazu sei die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe von 2,69% auf 2,57% gesunken.
In den USA habe eine Rede von Fed-Präsident Jerome Powell für Aufmerksamkeit gesorgt. Darin habe er eine mögliche Zinssenkung in Aussicht gestellt und angedeutet, den Bilanzabbau der Notenbank bald zu stoppen. Diese Aussagen hätten zu einer Stabilisierung der US-Anleihemärkte geführt und seien von Investoren als kurzfristig stützender Impuls gewertet worden.
Auch in Europa bleibe das Umfeld volatil. In Frankreich seien die Renditen französischer Staatsanleihen, beeinflusst durch politische Entwicklungen rund um Premierminister Sébastien Lecornu, gesunken. Die mögliche Unterstützung durch die Sozialisten scheine eine drohende Regierungskrise abzuwenden. Bemerkenswert: Die französischen Renditen hätten zeitweise unter denen Italiens gelegen, was von Marktteilnehmern aufmerksam verfolgt worden sei.
Die jüngsten Konjunkturdaten aus der Eurozone, darunter ein geringerer Rückgang der Industrieproduktion als erwartet, hätten hingegen keinen spürbaren Einfluss auf die Anleihemärkte gehabt. Insgesamt bleibe die Nachfrage nach sicheren Anlagen hoch - ein Ausdruck der anhaltenden geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. (16.10.2025/alc/a/a)
Der Euro-Bund-Future habe in der vergangenen Woche von 128,80 auf 130,06 Punkte zugelegt - ein Zeichen gestiegener Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen. Parallel dazu sei die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe von 2,69% auf 2,57% gesunken.
Auch in Europa bleibe das Umfeld volatil. In Frankreich seien die Renditen französischer Staatsanleihen, beeinflusst durch politische Entwicklungen rund um Premierminister Sébastien Lecornu, gesunken. Die mögliche Unterstützung durch die Sozialisten scheine eine drohende Regierungskrise abzuwenden. Bemerkenswert: Die französischen Renditen hätten zeitweise unter denen Italiens gelegen, was von Marktteilnehmern aufmerksam verfolgt worden sei.
Die jüngsten Konjunkturdaten aus der Eurozone, darunter ein geringerer Rückgang der Industrieproduktion als erwartet, hätten hingegen keinen spürbaren Einfluss auf die Anleihemärkte gehabt. Insgesamt bleibe die Nachfrage nach sicheren Anlagen hoch - ein Ausdruck der anhaltenden geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. (16.10.2025/alc/a/a)


