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Anleihemärkte richten Blick auf EZB-Zinsentscheid
18.12.25 12:30
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Im Verlauf der Woche haben sich deutsche Staatsanleihen kaum verändert, so die Börse Stuttgart.
Der richtungsweisende Euro-Bund-Future habe zuletzt bei 127,52 Punkten notiert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe habe zuletzt bei 2,84% gelegen (Vorwoche: 2,86%). Im Fokus der Märkte stehe die anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank, die morgen erwartet werde. Von der EZB würden keine Änderungen am aktuellen Zinsniveau erwartet, da die Notenbank das Umfeld weiterhin für angemessen halte. Der ifo-Geschäftsklimaindex, ein wichtiger Konjunkturbarometer, deute laut Landesbank Hessen-Thüringen ebenso wenig auf neue Impulse hin.
Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, werte das aktuelle Ergebnis des ifo-Index als weiteren Hinweis auf eine eher verhaltene Konjunktur. Besonders im verarbeitenden Gewerbe habe sich die Geschäftserwartung erneut eingetrübt. Nach Einschätzung von Gitzel bleibe der Ausblick für das kommende Jahr gedämpft. Er sehe die Wachstumsprognosen bereits zum Jahresende unter Druck. Die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit wirke sich entsprechend auf die Rentenmärkte aus und führe zu einer leicht erhöhten Nachfrage nach festverzinslichen Papieren.
In diesem Umfeld bleibe die Haltung der EZB zurückhaltend. Parallel dazu würden sich die US-Anleihemärkte freundlich zeigen: Neue Arbeitsmarktdaten aus den USA hätten kein eindeutiges Signal geliefert, die Rendite zehnjähriger US-Papiere habe nachgegeben. Die Stimmung an den Rentenmärkten werde weiterhin von geldpolitischer Unsicherheit und eher schwachem Wirtschaftsausblick geprägt. (18.12.2025/alc/a/a)
Der richtungsweisende Euro-Bund-Future habe zuletzt bei 127,52 Punkten notiert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe habe zuletzt bei 2,84% gelegen (Vorwoche: 2,86%). Im Fokus der Märkte stehe die anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank, die morgen erwartet werde. Von der EZB würden keine Änderungen am aktuellen Zinsniveau erwartet, da die Notenbank das Umfeld weiterhin für angemessen halte. Der ifo-Geschäftsklimaindex, ein wichtiger Konjunkturbarometer, deute laut Landesbank Hessen-Thüringen ebenso wenig auf neue Impulse hin.
Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, werte das aktuelle Ergebnis des ifo-Index als weiteren Hinweis auf eine eher verhaltene Konjunktur. Besonders im verarbeitenden Gewerbe habe sich die Geschäftserwartung erneut eingetrübt. Nach Einschätzung von Gitzel bleibe der Ausblick für das kommende Jahr gedämpft. Er sehe die Wachstumsprognosen bereits zum Jahresende unter Druck. Die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit wirke sich entsprechend auf die Rentenmärkte aus und führe zu einer leicht erhöhten Nachfrage nach festverzinslichen Papieren.
In diesem Umfeld bleibe die Haltung der EZB zurückhaltend. Parallel dazu würden sich die US-Anleihemärkte freundlich zeigen: Neue Arbeitsmarktdaten aus den USA hätten kein eindeutiges Signal geliefert, die Rendite zehnjähriger US-Papiere habe nachgegeben. Die Stimmung an den Rentenmärkten werde weiterhin von geldpolitischer Unsicherheit und eher schwachem Wirtschaftsausblick geprägt. (18.12.2025/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


