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Anleihemärkte: Kurse etwas nachgegeben
19.09.24 09:15
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Der Handel deutscher Staatsanleihen endete bereits vor der US-Zinssenkung, so die Analysten der Nord LB.
Die Kurse hätten etwas nachgegeben. Gleiches habe sich dann an den amerikanischen Anleihemärkten gezeigt.
Die amerikanische Notenbank FED sei die für gestern erwartete Zinswende gleich mit einem großen Schritt angegangen. Sie habe den Schlüsselsatz um 0,5 PP gesenkt. Dieser liege nun in einer Spanne von 4,75% bis 5,00%. Notenbankchef Jerome Powell habe aber bemerkt, dass dies nicht das neue Tempo auf dem Zinspfad nach unten sei. Man werde sich flexibel von Notenbanksitzung zu Notenbanksitzung bewegen. Im Offenmarktausschuss der FED sei mit elf zu eins Stimmen für den "großen" Zinsschritt gestimmt worden.
Die Inflation in der Eurozone sei im August auf 2,2% und damit auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen. Im Juli hätten die Verbraucherpreise y/y noch um 2,6% zugelegt. Vor allem günstigere Energiepreise hätten die Inflation nach unten gedrückt, sie seien um 3,0% zurückgegangen. Die Preise für Dienstleistungen hätten sich da-gegen um 4,1% relativ stark verteuert. Für Lebensmittel, Alkohol und Tabak hätten Verbraucher 2,3% mehr gezahlt.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hätten die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland in Q2/2024 um 2,3% höher als in Q2/2023 gelegen. Gegenüber Q1 2024 hätten sie um 1,0% zugelegt.
Heute werde vor allem auf die Zinsentscheidung der Bank of England zu achten sein, die nicht nur eine große Bedeutung für den Devisenmarkt haben werde. Die gestern gemeldeten neuen Zahlen zu den Konsumentenpreisen in Britannien hätten keine großen Überraschungen gebracht. Die Notenbank in London könnte aktuell zögerlich sein; perspektivisch würden die Zinsen im Vereinigten Königreich aber weiter sinken müssen. (19.09.2024/alc/a/a)
Die Kurse hätten etwas nachgegeben. Gleiches habe sich dann an den amerikanischen Anleihemärkten gezeigt.
Die Inflation in der Eurozone sei im August auf 2,2% und damit auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen. Im Juli hätten die Verbraucherpreise y/y noch um 2,6% zugelegt. Vor allem günstigere Energiepreise hätten die Inflation nach unten gedrückt, sie seien um 3,0% zurückgegangen. Die Preise für Dienstleistungen hätten sich da-gegen um 4,1% relativ stark verteuert. Für Lebensmittel, Alkohol und Tabak hätten Verbraucher 2,3% mehr gezahlt.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hätten die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland in Q2/2024 um 2,3% höher als in Q2/2023 gelegen. Gegenüber Q1 2024 hätten sie um 1,0% zugelegt.
Heute werde vor allem auf die Zinsentscheidung der Bank of England zu achten sein, die nicht nur eine große Bedeutung für den Devisenmarkt haben werde. Die gestern gemeldeten neuen Zahlen zu den Konsumentenpreisen in Britannien hätten keine großen Überraschungen gebracht. Die Notenbank in London könnte aktuell zögerlich sein; perspektivisch würden die Zinsen im Vereinigten Königreich aber weiter sinken müssen. (19.09.2024/alc/a/a)


