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Anleihekurse sowohl in Europa als auch in den USA zugelegt


20.11.24 08:53
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Befürchtungen über eine Eskalation im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ließen Anleger Safe Haven Assets bevorzugen, nachdem die Ukraine Medienberichten zufolge am 1000. Kriegstag erstmals russisches Gebiet mit amerikanischen ATACMS-Raketen angegriffen hat, so die Analysten der Nord LB.

Entsprechend hätten die Anleihekurse sowohl in Europa als auch in den USA zugelegt.

Die Inflationsrate in der Euro-Zone sei im Oktober auf y/y 2,0% angestiegen, im September habe der Wert noch bei 1,7% gelegen. Dienstleistungen hätten sich im Oktober um 4,0% (September: +3,9%) verteuert, Energie habe sich um 4,6% (September: -6,1%) verbilligt, Lebensmittel, Alkohol und Tabak seien um 2,9% (September: +2,4%) teurer geworden.

Der heutige Mittwoch habe vor allem geldpolitisch relevante Makrodaten auf der Tagesordnung. Zum einen würden frische Daten zu den Produzentenpreisen in Deutschland im Oktober wichtige Signale von den vorlagerten Preisstufen senden. Zum anderen würden in Großbritannien Verbraucherpreisdaten veröffentlicht, die im Oktober von einem leichten Rückprall in der Jahresrate erfasst werden dürften. Daneben werde sicherlich NVIDIA viel Aufmerksamkeit von Anlegern auf sich ziehen: Der Chip-Riese veröffentliche Quartalszahlen, die sich in der jüngeren Vergangenheit häufig als Taktgeber für globale Kursbewegungen bei Technologiewerten im Kontext der KI-getriebenen Erwartungen erwiesen hätten. (20.11.2024/alc/a/a)