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Anleihekurse beiderseits des Atlantiks zugelegt


26.02.25 08:54
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Anleihekurse legten beiderseits des Atlantiks zu, so die Analysten der Nord LB.

Gestützt worden seien sie von den schwachen US-Konsumdaten.

Die Bundesbank habe im Jahr 2024 in Folge der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank einen Rekordverlust von EUR 19,2 Mrd. erzielt. Laut Präsident Nagel dürfte der Höhepunkt der jährlichen Belastungen überschritten sein. Die Zentralbank habe eine solide Bilanz, sie werde die Verluste in die nächsten Jahre vortragen und mit künftigen Gewinnen wieder ausgleichen.

Die Konsumstimmung in den USA sei im Februar um sieben Zähler auf 98,3 Punkte gefallen und damit deutlich stärker als angenommen. Außerdem sei die Inflationserwartung der Verbraucher (zwölf Monate) von 5,2% im Januar auf nunmehr 6,0% gestiegen.

Die heutigen Daten zum GfK-Verbrauchervertrauen dürften nach dem bisher verhaltenen Jahresstart tendenziell etwas weniger Konjunkturpessimismus signalisieren, wenngleich die Bäume noch nicht in den Himmel wachsen würden. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass die Umfrage noch vor dem Wahlsonntag abgeschlossen worden sei. Der "Abwartemodus" bei den regelmäßig befragten 2.000 privaten Haushalten dürfte allerdings auch auf Sicht noch weiter anhalten. Unternehmensseitig stünden u.a. mit E.ON, Deutsche Telekom, Munich Re und vor allem NVIDIA einige interessante Werte auf dem Programm. (26.02.2025/alc/a/a)