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Anleihe-Markt hat hohe Leitzinsen bereits eingepreist
27.10.22 10:00
UBS Asset Management
Frankfurt am Main (www.anleihencheck.de) - Seit Jahresbeginn stiegen die Renditen von Staatsanleihen und Kreditspreads in vielen Teilen der Welt deutlich an, was in den meisten Marktsegmenten zu zweistelligen Verlusten führte, so die Experten von UBS Asset Management.
"Der Anstieg der globalen Leitzinsen als Folge der Inflationsbekämpfung war bisher der wichtigste Faktor für die düstere Performance in diesem Jahr. Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen an den wichtigen Anleihenmärkten wie den USA, Deutschland und Großbritannien stiegen um 175 bis 200 Basispunkte", erkläre Dr. Martin Wiethüchter, Fixed Income Investment Specialist, UBS Asset Management. Der Experte erläutere, warum Anleihen trotzdem ins Portfolio gehören würden.
Die Anleihemärkte würden nach Einschätzung der Experten von UBS Asset Management zukünftig eine attraktive Rendite bieten. In der Vergangenheit habe es den Anlegern gefehlt, aufgrund der Negativzinspolitik und der anhaltend niedrigen Inflation, seit vielen Jahren an Rendite. Dies habe sich grundlegend verändert. Der Markt hat die Erwartung einer schnellen und vorgezogenen Normalisierung der Leitzinsen auf ein Niveau eingepreist, welches wir seit der globalen Finanzkrise nicht mehr gesehen haben, so die Experten von UBS Asset Management.
Für ein Engagement in Anleihen spreche auch, dass infolge der Zinserhöhungen deren Rendite-Risiko-Profil, also die Aussicht auf einen möglichen Kapitalgewinn im Verhältnis zum Risiko, nun asymmetrisch zugunsten der Anleger sei.
Doch was sei mit den zahlreichen noch zu erwartenden Zinsschritten? Könnte dadurch der Ausblick getrübt werden? In dieser Hinsicht können wir größtenteils Entwarnung geben, denn für den Rest des Jahres 2022 und auch für 2023 haben die Märkte bereits weitere deutliche Zinserhöhungen in den USA und in der Eurozone eingepreist, so die Experten von UBS Asset Management.
Als Folge eines nun viel höheren laufenden Ertrags seien die Aussichten für festverzinsliche Anlagen, nach Meinung der Experten von UBS Asset Management, daher jetzt viel besser als in den meisten Jahren nach der Finanzkrise. (27.10.2022/alc/a/a)
"Der Anstieg der globalen Leitzinsen als Folge der Inflationsbekämpfung war bisher der wichtigste Faktor für die düstere Performance in diesem Jahr. Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen an den wichtigen Anleihenmärkten wie den USA, Deutschland und Großbritannien stiegen um 175 bis 200 Basispunkte", erkläre Dr. Martin Wiethüchter, Fixed Income Investment Specialist, UBS Asset Management. Der Experte erläutere, warum Anleihen trotzdem ins Portfolio gehören würden.
Für ein Engagement in Anleihen spreche auch, dass infolge der Zinserhöhungen deren Rendite-Risiko-Profil, also die Aussicht auf einen möglichen Kapitalgewinn im Verhältnis zum Risiko, nun asymmetrisch zugunsten der Anleger sei.
Doch was sei mit den zahlreichen noch zu erwartenden Zinsschritten? Könnte dadurch der Ausblick getrübt werden? In dieser Hinsicht können wir größtenteils Entwarnung geben, denn für den Rest des Jahres 2022 und auch für 2023 haben die Märkte bereits weitere deutliche Zinserhöhungen in den USA und in der Eurozone eingepreist, so die Experten von UBS Asset Management.
Als Folge eines nun viel höheren laufenden Ertrags seien die Aussichten für festverzinsliche Anlagen, nach Meinung der Experten von UBS Asset Management, daher jetzt viel besser als in den meisten Jahren nach der Finanzkrise. (27.10.2022/alc/a/a)
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| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


