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Alle Augen auf vorerst weiter hohen Inflationszahlen
06.08.21 10:15
Merck Finck
München (www.anleihencheck.de) - Vergangene Woche sorgte der Sprung der deutschen Inflationsrate im Juli auf das höchste Niveau seit den Neunzigerjahren für Schlagzeilen. "Hohe Inflationsraten bleiben für weitere Schlagzeilen gut - aber nur vorübergehend", so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck a Quintet Private Bank.
Robert Greil rechne auch bei den in der kommenden Woche anstehenden zahlreichen Preisdaten mit erhöhten Niveaus. "Hinter den hohen Inflationszahlen dürften aber großteils weiterhin überwiegend vorübergehende Basis- und Nachholeffekte stecken", meine Greil. "In Deutschland sollten die Inflationszahlen spätestens ab Januar 2022 wieder deutlich niedriger ausfallen", so Greil weiter.
In Deutschland stünden kommende Woche am Montag die Handelsbilanz für Juni, tags darauf die ZEW-Konjunkturerwartungen sowie am Mittwoch die finalen Juli-Inflationsdaten auf der Agenda. Die Handelsbilanz für die gesamte Eurozone folge erst am Freitag, einen Tag nach den Zahlen zur Industrieproduktion im Juni. In Großbritannien berge der Donnerstag mit dem Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal sowie den Juni-Produktionszahlen die Highlights.
Auch wenn am Montag Chinas Juli-Inflationsdaten neben den Produzentenpreisen (am Donnerstag auch für Japan) kommen würden, seien die wichtigsten Preisdaten ganz klar die US-Inflationszahlen für Juli am Mittwoch, denen tags darauf auch noch Amerikas Fabrikpreise folgen würden. Am Freitag schließe dann das vorläufige Verbrauchervertrauen für August die amerikanische Datenwoche ab. (06.08.2021/alc/a/a)
Robert Greil rechne auch bei den in der kommenden Woche anstehenden zahlreichen Preisdaten mit erhöhten Niveaus. "Hinter den hohen Inflationszahlen dürften aber großteils weiterhin überwiegend vorübergehende Basis- und Nachholeffekte stecken", meine Greil. "In Deutschland sollten die Inflationszahlen spätestens ab Januar 2022 wieder deutlich niedriger ausfallen", so Greil weiter.
In Deutschland stünden kommende Woche am Montag die Handelsbilanz für Juni, tags darauf die ZEW-Konjunkturerwartungen sowie am Mittwoch die finalen Juli-Inflationsdaten auf der Agenda. Die Handelsbilanz für die gesamte Eurozone folge erst am Freitag, einen Tag nach den Zahlen zur Industrieproduktion im Juni. In Großbritannien berge der Donnerstag mit dem Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal sowie den Juni-Produktionszahlen die Highlights.
Auch wenn am Montag Chinas Juli-Inflationsdaten neben den Produzentenpreisen (am Donnerstag auch für Japan) kommen würden, seien die wichtigsten Preisdaten ganz klar die US-Inflationszahlen für Juli am Mittwoch, denen tags darauf auch noch Amerikas Fabrikpreise folgen würden. Am Freitag schließe dann das vorläufige Verbrauchervertrauen für August die amerikanische Datenwoche ab. (06.08.2021/alc/a/a)
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