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Aktive Notenbanken
19.06.23 13:30
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Notenbanken sind weltweit bereits sehr viele Stufen auf der Zinstreppe nach oben geklettert, so die Analysten der DekaBank.
Trotz der erreichten Höhe seien sie mit ihren Anhebungen noch nicht am Ende angekommen. Sie würden aktiv und wachsam bezüglich der Inflationsprozesse bleiben. In der vergangenen Woche hätten die US-Notenbank FED und die Europäische Zentralbank (EZB) getagt. Beide hätten die erwarteten Leizinsentscheidungen getroffen: unverändert in den USA und ein Plus von 0,25 Prozentpunkten im Euroraum. Doch der Ton mache die Musik. FED-Chef Powell habe offenbart, dass im Zweifel schon im Juli eine weitere Erhöhung möglich sei. In Europa hingegen stelle sich laut EZB-Präsidentin Lagarde die Frage nach einer Zinserhöhungspause erst gar nicht. Eine erneute Leitzinsanhebung um 0,25 Prozentpunkte Ende Juli könne als sehr wahrscheinlich angesehen werden. Die Ernsthaftigkeit und Aktivität der EZB gegen die Inflation sei damit klar. Die Renditen von Bundesanleihen hätten daraufhin zugelegt. Die Aktienmärkte hätten Kursgewinne verzeichnet.
In dieser Woche schließe sich der Reigen der Notenbanksitzungen. Sowohl bei der Bank of England als auch in Norwegen und in der Schweiz sei mit Leitzinserhöhungen um 0,25 Prozentpunkte zu rechnen. Es steige auch in diesen drei Ländern noch kein weißer Rauch von final beruhigter Inflation auf. Immerhin dürfte es bei der Schweizerischen Nationalbank der wohl letzte Zinsschritt sein. Von konjunktureller Seite gebe es in dieser Woche - mit Ausnahme der Einkaufsmanagerindices für Euroland - wenig neue Daten, die den Märkten Impulse geben könnten. (19.06.2023/alc/a/a)
Trotz der erreichten Höhe seien sie mit ihren Anhebungen noch nicht am Ende angekommen. Sie würden aktiv und wachsam bezüglich der Inflationsprozesse bleiben. In der vergangenen Woche hätten die US-Notenbank FED und die Europäische Zentralbank (EZB) getagt. Beide hätten die erwarteten Leizinsentscheidungen getroffen: unverändert in den USA und ein Plus von 0,25 Prozentpunkten im Euroraum. Doch der Ton mache die Musik. FED-Chef Powell habe offenbart, dass im Zweifel schon im Juli eine weitere Erhöhung möglich sei. In Europa hingegen stelle sich laut EZB-Präsidentin Lagarde die Frage nach einer Zinserhöhungspause erst gar nicht. Eine erneute Leitzinsanhebung um 0,25 Prozentpunkte Ende Juli könne als sehr wahrscheinlich angesehen werden. Die Ernsthaftigkeit und Aktivität der EZB gegen die Inflation sei damit klar. Die Renditen von Bundesanleihen hätten daraufhin zugelegt. Die Aktienmärkte hätten Kursgewinne verzeichnet.
In dieser Woche schließe sich der Reigen der Notenbanksitzungen. Sowohl bei der Bank of England als auch in Norwegen und in der Schweiz sei mit Leitzinserhöhungen um 0,25 Prozentpunkte zu rechnen. Es steige auch in diesen drei Ländern noch kein weißer Rauch von final beruhigter Inflation auf. Immerhin dürfte es bei der Schweizerischen Nationalbank der wohl letzte Zinsschritt sein. Von konjunktureller Seite gebe es in dieser Woche - mit Ausnahme der Einkaufsmanagerindices für Euroland - wenig neue Daten, die den Märkten Impulse geben könnten. (19.06.2023/alc/a/a)


