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7% EYEMAXX Real Estate-Anleihe: Stark überdurchschnittlich attraktiv - Anleiheanalyse
08.03.16 08:45
GBC AG
Augsburg (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der GBC AG stufen die 7% EYEMAXX Real Estate-Unternehmensanleihe als "stark überdurchschnittlich attraktiv" ein.
Die EYEMAXX Real Estate AG befinde sich derzeit in der Emissionsphase einer besicherten 7%-Unternehmensanleihe, insbesondere zum Zwecke der Refinanzierung von bereits emittierten Anleihen. Gemäß Wertpapierprospekt solle der überwiegende Teil des bei Vollplatzierung geplanten Nettoemissionserlöses in Höhe von mindestens 29,20 Mio. Euro für die Ablösung der 7,50%-Unternehmensanleihe (2011/2016) sowie der 7,75%-Unternehmensanleihe (2012/2017) verwendet werden. Diese würden derzeit zusammen mit 24,58 Mio. Euro valutieren.
Gemäß dem umfangreichen Sicherungskonzept sollten für die Gläubiger erstrangige grundpfandrechtliche Sicherheiten in Höhe von insgesamt 24,63 Mio. Euro sowie eine akzessorische Hypothek in Höhe von 10,28 Mio. Euro hinterlegt werden, womit dem geplanten Anleihevolumen in Höhe von 30,00 Mio. Euro eine objektbezogene Besicherung in Höhe von 34,92 Mio. Euro gegenüberstehe.
Die EYEMAXX Real Estate AG nutze die Anleihemittel in erster Linie für die Finanzierung von Immobilienprojekten. Dabei liege der Fokus der Gesellschaft auf der Projektentwicklung mit dem Schwerpunkt auf Gewerbeimmobilien (Fachmarktzentren, Logistikimmobilien, Taylormade Solutions) in Österreich, Deutschland und in der SEE/CEE-Region sowie seit 2014 auf der Entwicklung von Wohn- und Pflegeimmobilien in Deutschland und Österreich. Alleine seit 2006 habe die EYEMAXX Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 230 Mio. Euro finalisiert. Komplettiert werde das Geschäftsmodell von der Immobilienbestandshaltung, im Rahmen dessen 13 Objekte mit einem jährlichen Mietertrag in Höhe von ca. 3,9 Mio. Euro gehalten würden. Erst im Februar 2016 sei der Immobilienbestand durch den Erwerb von vollständig vermieteten Logistikobjekten mit 42.500 qm Nutzfläche signifikant aufgestockt worden.
Die aktuelle Projektpipeline umfasse ein Projektvolumen in Höhe von rund 200,00 Mio. Euro. Da die Projektfinanzierung auf Ebene der Projektgesellschaft mit einer ZielFremdkapitalstruktur von 70 bis 80% stattfinde, könnten durch non-recourse Bankkredite und dem dazugehörigen Leverage-Effekt hohe Investitionsvolumina realisiert werden. Der Eigenkapitalanteil auf Ebene der Projektgesellschaft könne durch die EYEMAXX Real Estate AG entweder im Rahmen einer Innenfinanzierung (Verwendung von Cashflows, die durch den Verkauf fertiggestellter Projekte generiert würden), einer Eigenkapitalfinanzierung (Kapitalerhöhung) oder Fremdkapitalfinanzierung (Bank- oder Partnerkredite auf Holdingebene, Anleihemittel) erbracht werden.
Ausgehend von der aktuellen Projektpipeline sowie unter Berücksichtigung des Immobilienbestandes würden die Analysten mit einer Gesamtleistung in Höhe von 17,44 Mio. Euro (GJ 15/16e), 19,75 Mio. Euro (GJ 16/17e) respektive 21,15 Mio. Euro (GJ 17/18e) rechnen. Die EYEMAXX Real Estate AG weise ein grundsätzlich hohes EBIT-Margenniveau auf, da die meisten Kosten bereits auf Ebene der Projektgesellschaft anfallen würden. Für die kommenden Geschäftsjahre rechne man mit einer EBIT-Marge, welche konstant über 55% liegen sollte. Vor dem Hintergrund der steigenden Gesamtleistung sowie einer damit verbundenen EBIT-Verbesserung sollten sich die für die Anleihegläubiger wichtigen Bonitätskennzahlen sukzessive verbessern.
Die ab dem 08.03.2016 zur Zeichnung angebotene 7%-EYEMAXX Real Estate-Anleihe ist gemäß unserem Marktvergleich unter Einbezug des im Rahmen des Creditreform-Anleiheratings (BBB) ermittelten Risikos als "stark überdurchschnittlich attraktiv" einzustufen, so die Analysten der GBC AG. Sowohl das Sicherungskonzept der Anleihe als auch die soliden Bilanzrelationen und die konstant positive Geschäftsentwicklung seien wichtige Faktoren für die von ihnen vergebene Höchstpunktzahl (5 GBC-Falken). (Analyse vom 07.03.2016) (08.03.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die EYEMAXX Real Estate AG befinde sich derzeit in der Emissionsphase einer besicherten 7%-Unternehmensanleihe, insbesondere zum Zwecke der Refinanzierung von bereits emittierten Anleihen. Gemäß Wertpapierprospekt solle der überwiegende Teil des bei Vollplatzierung geplanten Nettoemissionserlöses in Höhe von mindestens 29,20 Mio. Euro für die Ablösung der 7,50%-Unternehmensanleihe (2011/2016) sowie der 7,75%-Unternehmensanleihe (2012/2017) verwendet werden. Diese würden derzeit zusammen mit 24,58 Mio. Euro valutieren.
Gemäß dem umfangreichen Sicherungskonzept sollten für die Gläubiger erstrangige grundpfandrechtliche Sicherheiten in Höhe von insgesamt 24,63 Mio. Euro sowie eine akzessorische Hypothek in Höhe von 10,28 Mio. Euro hinterlegt werden, womit dem geplanten Anleihevolumen in Höhe von 30,00 Mio. Euro eine objektbezogene Besicherung in Höhe von 34,92 Mio. Euro gegenüberstehe.
Die aktuelle Projektpipeline umfasse ein Projektvolumen in Höhe von rund 200,00 Mio. Euro. Da die Projektfinanzierung auf Ebene der Projektgesellschaft mit einer ZielFremdkapitalstruktur von 70 bis 80% stattfinde, könnten durch non-recourse Bankkredite und dem dazugehörigen Leverage-Effekt hohe Investitionsvolumina realisiert werden. Der Eigenkapitalanteil auf Ebene der Projektgesellschaft könne durch die EYEMAXX Real Estate AG entweder im Rahmen einer Innenfinanzierung (Verwendung von Cashflows, die durch den Verkauf fertiggestellter Projekte generiert würden), einer Eigenkapitalfinanzierung (Kapitalerhöhung) oder Fremdkapitalfinanzierung (Bank- oder Partnerkredite auf Holdingebene, Anleihemittel) erbracht werden.
Ausgehend von der aktuellen Projektpipeline sowie unter Berücksichtigung des Immobilienbestandes würden die Analysten mit einer Gesamtleistung in Höhe von 17,44 Mio. Euro (GJ 15/16e), 19,75 Mio. Euro (GJ 16/17e) respektive 21,15 Mio. Euro (GJ 17/18e) rechnen. Die EYEMAXX Real Estate AG weise ein grundsätzlich hohes EBIT-Margenniveau auf, da die meisten Kosten bereits auf Ebene der Projektgesellschaft anfallen würden. Für die kommenden Geschäftsjahre rechne man mit einer EBIT-Marge, welche konstant über 55% liegen sollte. Vor dem Hintergrund der steigenden Gesamtleistung sowie einer damit verbundenen EBIT-Verbesserung sollten sich die für die Anleihegläubiger wichtigen Bonitätskennzahlen sukzessive verbessern.
Die ab dem 08.03.2016 zur Zeichnung angebotene 7%-EYEMAXX Real Estate-Anleihe ist gemäß unserem Marktvergleich unter Einbezug des im Rahmen des Creditreform-Anleiheratings (BBB) ermittelten Risikos als "stark überdurchschnittlich attraktiv" einzustufen, so die Analysten der GBC AG. Sowohl das Sicherungskonzept der Anleihe als auch die soliden Bilanzrelationen und die konstant positive Geschäftsentwicklung seien wichtige Faktoren für die von ihnen vergebene Höchstpunktzahl (5 GBC-Falken). (Analyse vom 07.03.2016) (08.03.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


