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6,8% Multi Protect Automobile Aktienanleihe: Bremsspuren - Anleiheanalyse
07.08.15 10:53
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Multi Protect Automobile Aktienanleihe (ISIN AT0000A1FV85 / WKN EB0EY9) der Erste Group Bank vor.
In der deutschen Autobranche gehe die Angst um - die Angst vor einem Ende des Wirtschaftswunders in China. Die Auswirkungen für die Branche wären verheerend. Denn China sei in den vergangenen zehn Jahren von einer Nische zum größten Automarkt der Welt aufgestiegen. Erste Anzeichen einer Abkühlung seien bereits zu erkennen: Nachdem es in den vergangenen zwei Jahren nur nach oben gegangen sei, würden die Verkaufszahlen nun nach Süden zeigen: Im Juni hätten die Hersteller gut drei Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahr.
Am stärksten betroffen von einem Einbruch der chinesischen Autonachfrage wäre Volkswagen. Die Wolfsburger würden derzeit knapp vier von zehn Fahrzeugen im Reich der Mitte absetzen. Volkswagen halte gemeinsam mit seinen Joint-Venture-Partnern FAW und SAIC bereits einen Marktanteil von 20 Prozent. Bis zum Jahr 2019 wolle der Konzern in China 22 Mrd. Euro investieren, um die Verkaufszahlen weiter nach oben zu treiben. Zwar seien Daimler und BMW mit Verkaufsquoten von 14 Prozent beziehungsweise rund 20 Prozent wesentlich weniger vom chinesischen Markt abhängig. Doch würde ein Absatzeinbruch auch die beiden Wettbewerber empfindlich treffen.
Auch in anderen Teilen der Welt laufe es derzeit nicht rund. In den USA hätten die Absatzzahlen dank billigem Benzin und günstigen Finanzierungen zwar deutlich angezogen - laut Daten des Fachblatts "Automotive News" seien in den USA im Juli insgesamt 1,51 Mio. Wagen an die Kundschaft gebracht worden und damit 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit bleibe die Branche auf Kurs, in diesem Jahr die Marke von 17 Mio. verkauften Fahrzeugen zu knacken. Doch die schwächelnde Nachfrage nach Limousinen der 3er-, 4er- und 5er-Reihen hätten die Verkäufe von BMW um 0,2 Prozent sinken lassen.
Auch die Verkäufe des Daimler-Konzerns seien um zwei Prozent geschrumpft. Volkswagen hingegen habe 2,4 Prozent mehr Autos verkauft - nach langer Durststrecke der dritte Monat mit einem Verkaufsplus in Folge.
In den Aktienkursen hätten zuletzt vor allem die China-Sorgen Spuren hinterlassen. Die Papiere hätten zwischen zwölf Prozent (Daimler) und 28 Prozent (Volkswagen) von ihren Höchstkursen verloren. Long-Investments seien wegen der unsicheren Lage derzeit wenig ratsam. Als Alternative biete sich die Multi Protect Automobile Aktienanleihe (WKN EB0EY9) der Erste Group Bank an, die noch bis 26. August gezeichnet werden könne.
Das Papier sehe im August 2016 einen Kupon von 6,8 Prozent p.a. vor. Zudem komme es zur Rückzahlung zum Nennwert, wenn keine der drei Aktien während der Laufzeit die jeweilige Barriere von 70 Prozent des Startwerts verletze. Andernfalls werde eine entsprechend dem Bezugsverhältnis festgelegte Anzahl von Aktien des Basiswertes mit der geringsten Wertentwicklung geliefert.
Dank des großen Risikopuffers und der überschaubaren Laufzeit von zwölf Monaten ist das Papier auch für weniger risikofreudige Anleger geeignet, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 30/2015) (07.08.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
In der deutschen Autobranche gehe die Angst um - die Angst vor einem Ende des Wirtschaftswunders in China. Die Auswirkungen für die Branche wären verheerend. Denn China sei in den vergangenen zehn Jahren von einer Nische zum größten Automarkt der Welt aufgestiegen. Erste Anzeichen einer Abkühlung seien bereits zu erkennen: Nachdem es in den vergangenen zwei Jahren nur nach oben gegangen sei, würden die Verkaufszahlen nun nach Süden zeigen: Im Juni hätten die Hersteller gut drei Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahr.
Am stärksten betroffen von einem Einbruch der chinesischen Autonachfrage wäre Volkswagen. Die Wolfsburger würden derzeit knapp vier von zehn Fahrzeugen im Reich der Mitte absetzen. Volkswagen halte gemeinsam mit seinen Joint-Venture-Partnern FAW und SAIC bereits einen Marktanteil von 20 Prozent. Bis zum Jahr 2019 wolle der Konzern in China 22 Mrd. Euro investieren, um die Verkaufszahlen weiter nach oben zu treiben. Zwar seien Daimler und BMW mit Verkaufsquoten von 14 Prozent beziehungsweise rund 20 Prozent wesentlich weniger vom chinesischen Markt abhängig. Doch würde ein Absatzeinbruch auch die beiden Wettbewerber empfindlich treffen.
Auch in anderen Teilen der Welt laufe es derzeit nicht rund. In den USA hätten die Absatzzahlen dank billigem Benzin und günstigen Finanzierungen zwar deutlich angezogen - laut Daten des Fachblatts "Automotive News" seien in den USA im Juli insgesamt 1,51 Mio. Wagen an die Kundschaft gebracht worden und damit 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit bleibe die Branche auf Kurs, in diesem Jahr die Marke von 17 Mio. verkauften Fahrzeugen zu knacken. Doch die schwächelnde Nachfrage nach Limousinen der 3er-, 4er- und 5er-Reihen hätten die Verkäufe von BMW um 0,2 Prozent sinken lassen.
In den Aktienkursen hätten zuletzt vor allem die China-Sorgen Spuren hinterlassen. Die Papiere hätten zwischen zwölf Prozent (Daimler) und 28 Prozent (Volkswagen) von ihren Höchstkursen verloren. Long-Investments seien wegen der unsicheren Lage derzeit wenig ratsam. Als Alternative biete sich die Multi Protect Automobile Aktienanleihe (WKN EB0EY9) der Erste Group Bank an, die noch bis 26. August gezeichnet werden könne.
Das Papier sehe im August 2016 einen Kupon von 6,8 Prozent p.a. vor. Zudem komme es zur Rückzahlung zum Nennwert, wenn keine der drei Aktien während der Laufzeit die jeweilige Barriere von 70 Prozent des Startwerts verletze. Andernfalls werde eine entsprechend dem Bezugsverhältnis festgelegte Anzahl von Aktien des Basiswertes mit der geringsten Wertentwicklung geliefert.
Dank des großen Risikopuffers und der überschaubaren Laufzeit von zwölf Monaten ist das Papier auch für weniger risikofreudige Anleger geeignet, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 30/2015) (07.08.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


