Erweiterte Funktionen
2014 könnte Anleger mit starker globaler Erholung überraschen
21.11.13 11:19
Legg Mason
Baltimore (www.anleihencheck.de) - 2014 steht uns eine Phase der weltweiten Erholung bevor, davon geht Wayne Lin, Portfolio Manager bei Legg Mason Global Asset Allocation, aus.
Er glaube an ein Jahr, das Anleger mit guten Wachstumsperspektiven völlig überraschen könnte. "Wir sehen derzeit Anzeichen eines koordinierten Anstiegs der weltweiten Wirtschaftsaktivitäten und auch ein Wachstum der Aktiengewinne. 2014 könnte uns mit der stärksten globalen Erholung überraschen, die wir seit der Finanzkrise gesehen haben", so Lin.
Allerdings gebe Lin zu bedenken, dass diese Erholung des Wirtschaftswachstums wahrscheinlich verhaltener ausfallen werde, als es für einen zyklischen Anstieg vor der Finanzkrise normal gewesen wäre. Dennoch könnte damit ein wichtiger Meilenstein im gesamten Erholungsprozess erreicht werden, der wiederum gute Rahmenbedingungen für weniger risikoreiche Assetklassen mit Zins- oder unternehmensspezifischen Risiken bilde.
"Wir erwarten, dass sich Aktien und Hochzinsanleihen weiter gut entwickeln", habe Lin gesagt. Außerdem würden der Finanzsektor und die Industrie von einem deutlich beschleunigten Wachstum profitieren. Und auch Rohstoffe könnten sich während dieser Phase des Wirtschaftszyklus gut entwickeln.
Doch was heiße das nun konkret für Investoren, die auf der Suche nach regelmäßigen Erträgen seien? Mache Income-Investing auch in 2014 Sinn? Wo böten sich Gelegenheiten?
"Für Income-orientierte Investoren gibt es momentan keine wirklich unterbewerteten Gelegenheiten", räume Lin ein. Er sehe allerdings schon Investmentmöglichkeiten, die 2014 zu guten Einkommensquellen werden könnten. "Die offensichtlichste Income-Quelle auch im kommenden Jahr sind Hochzinsanleihen und in USD denominierte Emerging Market-Anleihen", erkläre Lin. "Beide Anleihensegmente weisen eine bessere Balance zwischen Kredit- und Zinsrisiko auf als andere Anleihen." Außerdem verweise Lin darauf, dass Hochzinsanleihen-Fonds oft kürzere Laufzeiten haben - diese würden Investoren die Vorteile von Erträgen aus dem Kreditrisiko eröffnen, während sie das Risiko steigender Zinsen begrenzen würden.
Außerdem seien Anleihen mit Laufzeitrisiken weniger gefragt. Hier sehe Lin künftig Chancen: "Wenn sich die Anleihenrenditen von den wirtschaftlichen Fundamentaldaten absetzen können, könnten sich gute Gelegenheiten ergeben, Bonds als Absicherung gegen einen unerwarteten globalen Wachstumsrückgang in ein ausgewogenes Portfolio aufzunehmen."
Anlegern, die mit Aktien regelmäßige Erträge generieren möchten, rate Lin zu Investmentstrategien, die versuchen würden, höhere Renditen als der Markt zu erwirtschaften und gleichzeitig die Schwankungen des Portfolios so gering wie möglich zu halten. Solche Strategien würden zur Gruppe der so genannten Smart-Beta-Strategien gehören - ein kostengünstiger Weg, Aktienportfolios an die Bedürfnisse der Investoren anzupassen.
Zu Assetklassen und möglichen Gewichtungen befragt gebe Wayne Lin an, dass er globale Aktien weiterhin leicht über- und globale Anleihen leicht untergewichte. "Wir werden globale Aktien aber sofort wieder höher gewichten, sobald sich das Wachstum beschleunigt und die Gewinne wachsen", habe Lin gesagt. Und nach seiner Prognose für das kommende Jahr werde das wohl bald der Fall sein. (21.11.2013/alc/a/a)
Er glaube an ein Jahr, das Anleger mit guten Wachstumsperspektiven völlig überraschen könnte. "Wir sehen derzeit Anzeichen eines koordinierten Anstiegs der weltweiten Wirtschaftsaktivitäten und auch ein Wachstum der Aktiengewinne. 2014 könnte uns mit der stärksten globalen Erholung überraschen, die wir seit der Finanzkrise gesehen haben", so Lin.
Allerdings gebe Lin zu bedenken, dass diese Erholung des Wirtschaftswachstums wahrscheinlich verhaltener ausfallen werde, als es für einen zyklischen Anstieg vor der Finanzkrise normal gewesen wäre. Dennoch könnte damit ein wichtiger Meilenstein im gesamten Erholungsprozess erreicht werden, der wiederum gute Rahmenbedingungen für weniger risikoreiche Assetklassen mit Zins- oder unternehmensspezifischen Risiken bilde.
"Wir erwarten, dass sich Aktien und Hochzinsanleihen weiter gut entwickeln", habe Lin gesagt. Außerdem würden der Finanzsektor und die Industrie von einem deutlich beschleunigten Wachstum profitieren. Und auch Rohstoffe könnten sich während dieser Phase des Wirtschaftszyklus gut entwickeln.
"Für Income-orientierte Investoren gibt es momentan keine wirklich unterbewerteten Gelegenheiten", räume Lin ein. Er sehe allerdings schon Investmentmöglichkeiten, die 2014 zu guten Einkommensquellen werden könnten. "Die offensichtlichste Income-Quelle auch im kommenden Jahr sind Hochzinsanleihen und in USD denominierte Emerging Market-Anleihen", erkläre Lin. "Beide Anleihensegmente weisen eine bessere Balance zwischen Kredit- und Zinsrisiko auf als andere Anleihen." Außerdem verweise Lin darauf, dass Hochzinsanleihen-Fonds oft kürzere Laufzeiten haben - diese würden Investoren die Vorteile von Erträgen aus dem Kreditrisiko eröffnen, während sie das Risiko steigender Zinsen begrenzen würden.
Außerdem seien Anleihen mit Laufzeitrisiken weniger gefragt. Hier sehe Lin künftig Chancen: "Wenn sich die Anleihenrenditen von den wirtschaftlichen Fundamentaldaten absetzen können, könnten sich gute Gelegenheiten ergeben, Bonds als Absicherung gegen einen unerwarteten globalen Wachstumsrückgang in ein ausgewogenes Portfolio aufzunehmen."
Anlegern, die mit Aktien regelmäßige Erträge generieren möchten, rate Lin zu Investmentstrategien, die versuchen würden, höhere Renditen als der Markt zu erwirtschaften und gleichzeitig die Schwankungen des Portfolios so gering wie möglich zu halten. Solche Strategien würden zur Gruppe der so genannten Smart-Beta-Strategien gehören - ein kostengünstiger Weg, Aktienportfolios an die Bedürfnisse der Investoren anzupassen.
Zu Assetklassen und möglichen Gewichtungen befragt gebe Wayne Lin an, dass er globale Aktien weiterhin leicht über- und globale Anleihen leicht untergewichte. "Wir werden globale Aktien aber sofort wieder höher gewichten, sobald sich das Wachstum beschleunigt und die Gewinne wachsen", habe Lin gesagt. Und nach seiner Prognose für das kommende Jahr werde das wohl bald der Fall sein. (21.11.2013/alc/a/a)


