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10-jährige Rendite USA (Jahreschart): Magische 1%-Marke - Chartanalyse
22.12.20 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - "Gestern standen wir noch vor dem Abgrund. Heute sind wir bereits einen gewaltigen Schritt weiter." Das bekannte Zitat von Erich Kästner passt wie kaum ein anderes zur Situation an den internationalen Rentenmärkten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Zwar hätten sie bereits im vorletzten Jahresausblick in Bezug auf die 10-jährige Rendite Deutschland von "NN - new normal oder nochmals negativ" gesprochen und hätten auch vor 12 Monaten eine Belastungsprobe des 2019er-Tiefs bei -0,74% erwartet. Doch im Rahmen der Marktverwerfungen von Februar/März sei die Rendite sogar auf ein neues Allzeittief bei -0,91% gefallen. Noch dramatischer habe sich die Entwicklung jenseits des Atlantiks gestaltet. So seien die alten Zinstiefs der 10-jährigen Rendite USA aus den Jahren 2012 und 2016 bei 1,38% bzw. 1,32% förmlich pulverisiert worden. Mit einer extrem großen Hoch-Tief-Spanne sei die US-Rendite im März von 1,28% auf ein historisches Allzeittief von 0,32% gefallen - immerhin noch positiv sei der Anleger geneigt zu sagen. Überhaupt habe das Frühjahr 2020 einige bemerkenswerte Kerzen hervorgebracht, die für den Rentenausblick der Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt eine Schlüsselrolle einnehmen würden! Bis sie darauf zu sprechen kämen, sollte man - frei nach Konrad Adenauer - die Zinscharts bitte so nehmen wie sie seien, denn andere gebe es ohnehin nicht! (22.12.2020/alc/a/a)
Zwar hätten sie bereits im vorletzten Jahresausblick in Bezug auf die 10-jährige Rendite Deutschland von "NN - new normal oder nochmals negativ" gesprochen und hätten auch vor 12 Monaten eine Belastungsprobe des 2019er-Tiefs bei -0,74% erwartet. Doch im Rahmen der Marktverwerfungen von Februar/März sei die Rendite sogar auf ein neues Allzeittief bei -0,91% gefallen. Noch dramatischer habe sich die Entwicklung jenseits des Atlantiks gestaltet. So seien die alten Zinstiefs der 10-jährigen Rendite USA aus den Jahren 2012 und 2016 bei 1,38% bzw. 1,32% förmlich pulverisiert worden. Mit einer extrem großen Hoch-Tief-Spanne sei die US-Rendite im März von 1,28% auf ein historisches Allzeittief von 0,32% gefallen - immerhin noch positiv sei der Anleger geneigt zu sagen. Überhaupt habe das Frühjahr 2020 einige bemerkenswerte Kerzen hervorgebracht, die für den Rentenausblick der Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt eine Schlüsselrolle einnehmen würden! Bis sie darauf zu sprechen kämen, sollte man - frei nach Konrad Adenauer - die Zinscharts bitte so nehmen wie sie seien, denn andere gebe es ohnehin nicht! (22.12.2020/alc/a/a)


