Erweiterte Funktionen
10-jährige Rendite Deutschland: Höchster Stand seit Mai 2019!
17.05.21 10:01
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Mit -10 bp notiert die 10-jährige Rendite Deutschland nur noch knapp im negativen Terrain, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Charttechnisch viel entscheidender sei aber, dass damit die Schlüsselzone aus den Renditetiefs von 2016 (-0,20% bzw. -0,16%), den letzten Erholungshochs sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei -0,19%) überwunden worden sei. Dank dieses Befreiungsschlags könnten Investoren die Kursentwicklung seit Mitte 2019 als Bodenbildung interpretieren. Rein rechnerisch halte die untere Umkehr ein hinreichendes Anschlusspotenzial bereit, um in den Bereich des Renditehochs vom Oktober 2018 bei 0,58% vorzustoßen. Als weitere Katalysatoren würden der Bruch des langfristigen Abwärtstrends seit Sommer 2008 sowie die positive Auflösung der bemerkenswerten Serie von Innenstäben seit März 2020 dienen. Während der Trendbruch gleichzeitig für einen Ausbruch aus einer "bullishen" Keilformation sorge, würden die "inside months" nochmals die Tragweite der oben genannten Signalzone unterstreichen. Damit bleibe die Zinsentwicklung der "wunde Punkt" des Marktes - eine Rückkehr in den positiven Bereich sei charttechnisch realistisch, wenn nicht gar wahrscheinlich. (17.05.2021/alc/a/a)
Charttechnisch viel entscheidender sei aber, dass damit die Schlüsselzone aus den Renditetiefs von 2016 (-0,20% bzw. -0,16%), den letzten Erholungshochs sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei -0,19%) überwunden worden sei. Dank dieses Befreiungsschlags könnten Investoren die Kursentwicklung seit Mitte 2019 als Bodenbildung interpretieren. Rein rechnerisch halte die untere Umkehr ein hinreichendes Anschlusspotenzial bereit, um in den Bereich des Renditehochs vom Oktober 2018 bei 0,58% vorzustoßen. Als weitere Katalysatoren würden der Bruch des langfristigen Abwärtstrends seit Sommer 2008 sowie die positive Auflösung der bemerkenswerten Serie von Innenstäben seit März 2020 dienen. Während der Trendbruch gleichzeitig für einen Ausbruch aus einer "bullishen" Keilformation sorge, würden die "inside months" nochmals die Tragweite der oben genannten Signalzone unterstreichen. Damit bleibe die Zinsentwicklung der "wunde Punkt" des Marktes - eine Rückkehr in den positiven Bereich sei charttechnisch realistisch, wenn nicht gar wahrscheinlich. (17.05.2021/alc/a/a)


