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10-jährige Rendite Deutschland (Halbjahreschart): Die Suche nach dem Boden - Chartanalyse
15.12.21 08:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Auf der Aktienseite gibt es das alte Börsenbonmot, wonach wir in Deutschland eine Lungenentzündung bekommen, wenn die Amerikaner einen Schnupfen haben, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Soweit möchten sie auf der Rentenseite nicht gehen. Doch auch hier würden die USA eine wichtige Leitfunktion besitzen. Deshalb hätten die Analysten ihren Zinsausblick 2022 ganz bewusst mit dem Blick über den großen Teich begonnen. Doch nun kämen sie endlich nach Deutschland. Ihr grundsätzlichen Herangehensweise verpflichtet, würden sie traditionell mit einer sehr hohen Zeitebene starten: Konkret mit dem Halbjahreschart der 10-jährigen Rendite Deutschland. Die langfristige Chartbetrachtung seit Ende der 1990er-Jahre sende zunächst die Botschaft, dass die Zinsrally bereits sehr lange im Gang sei. Gleiches gelte übrigens auch für den Versuch der Bodenbildung der letzten fünf Halbjahreskerzen - womit sich der Kreis zur Einleitung der Analysten schließe und sie wieder beim Faktor "Zeit" wären. So würden bereits die Kerzen vom 2. Halbjahr 2019 sowie vom 1. Halbjahr 2020 jeweils markante Lunten aufweisen, d. h. von den zwischenzeitlichen Periodentiefs bei -0,74% bzw. -0,91% habe sich die 10-jährige Rendite jeweils spürbar erholen können. Diesem Verhaltensmuster schließe sich die jüngste 6-Monats-Kerze an. (15.12.2021/alc/a/a)
Soweit möchten sie auf der Rentenseite nicht gehen. Doch auch hier würden die USA eine wichtige Leitfunktion besitzen. Deshalb hätten die Analysten ihren Zinsausblick 2022 ganz bewusst mit dem Blick über den großen Teich begonnen. Doch nun kämen sie endlich nach Deutschland. Ihr grundsätzlichen Herangehensweise verpflichtet, würden sie traditionell mit einer sehr hohen Zeitebene starten: Konkret mit dem Halbjahreschart der 10-jährigen Rendite Deutschland. Die langfristige Chartbetrachtung seit Ende der 1990er-Jahre sende zunächst die Botschaft, dass die Zinsrally bereits sehr lange im Gang sei. Gleiches gelte übrigens auch für den Versuch der Bodenbildung der letzten fünf Halbjahreskerzen - womit sich der Kreis zur Einleitung der Analysten schließe und sie wieder beim Faktor "Zeit" wären. So würden bereits die Kerzen vom 2. Halbjahr 2019 sowie vom 1. Halbjahr 2020 jeweils markante Lunten aufweisen, d. h. von den zwischenzeitlichen Periodentiefs bei -0,74% bzw. -0,91% habe sich die 10-jährige Rendite jeweils spürbar erholen können. Diesem Verhaltensmuster schließe sich die jüngste 6-Monats-Kerze an. (15.12.2021/alc/a/a)


